Auch Wale haben Liebeslieder

Wie orientieren sich die Wale und wie unterhalten sie sich unter Wasser? Diesen und weiteren Fragen sind Felix, Selina, Torm und Lisa nachgegangen. Hier der Bericht der jungen Zisch-Reporter:

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Die Gussenstadter Grundschüler engagieren sich für die sanften Riesen in den Weltmeeren.

Wale sind in zwei Gruppen eingeteilt: in Zahnwale und in Bartenwale. Bartenwale filtern ihre Nahrung (Plankton) mit ihren Barten aus Keratin aus dem Wasser. Diese Hornplatten fühlen sich schuppig an. Zu den Bartenwalen gehört zum Beispiel der Blauwal, der Buckelwal und der Finnwal. Zahnwale dagegen haben Zähne, wie der Name schon sagt. Die meisten Zahnwale sind Delfine und Tümmler, aber auch Großwale wie der Orca (Schwertwal) und der Pottwale gehören zu ihnen.

Wie orientieren sich Wale unter Wasser?

Zahnwale erzeugen in ihren Nasengängen Klicklaute, die mit Hilfe ihrer Melone, ein fettgefülltes Organ im Kopf, gebündelt werden. Als Schallwellen sausen diese durch das Wasser und prallen dann auf einen Heringsschwarm oder auf ein anderes Hindernis. Dabei entsteht ein Echo. Dieses nimmt der Wal mit seinen fettgefüllten Aushöhlungen seines Kieferknochens sowie mit seinem Fettgewebe auf und leitet es weiter zu Gehirn und Ohr. An der Art des Echos können Wale erkennen, ob es ein Heringsschwarm ist und wie weit er entfernt ist.

Wie unterhalten sich Wale?

Die Zahnwale unterhalten sich durch die schon erwähnten Klicklaute. Die Bartenwale singen sehr laute und hohe Töne. Sie sind 100 Kilometer weit zu hören. Jede Walart hat eigene Töne, so können sich gleiche Arten finden. Sie brauchen sehr laute Stimmen, weil es im Ozean genauso laut ist wie in einer Bahnhofshalle. Viele Lieder der Wale sind wie bei den Menschen Liebeslieder.

Was ist das Blasloch?

Das Blasloch ist das Nasenloch der Wale und befindet sich oben am Kopf. Zahnwale haben ein Nasenloch, Bartenwale zwei. Das Ausatmen der Wale ist oft weithin zu sehen.

Warum kann ein Pottwal so tief tauchen?

Pottwale wiegen bis zu 50 Tonnen und können zwei Stunden lang tauchen. Anders als wir, atmet er vor dem Tauchen aus und nicht ein. Dann öffnet er den Mund und das Blasloch und lässt kaltes Wasser zum Abkühlen in die Luftsäcke und Nasengänge ein. So wird er noch schwerer und kühlt den Walrat im Kopf ab. Durch das Abkühlen wird der Walrat fest und macht den Kopf auch schwerer, damit er abtauchen kann. Dabei verringert sich der Herzschlag, der Sauerstoffverbrauch und die Blutzirkulation. So kann der Pottwal den großen Druck der Wassermassen des Ozeans ertragen.

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