Auch Hohenstadt und Drackenstein wollen Breitband

Hohenstadt und Drackenstein wollen gemeinsam auf die Datenautobahn. Beide Gemeinderäte werden bei der Breitbandversorgung zusammenarbeiten.

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Bereits seit über einem Jahr verfolgen die Gemeinden Hohenstadt und Drackenstein Pläne für einen besseren Anschluss an die Datenautobahn - auch im Hinblick auf das geplante Gewerbegebiet beim Funkturmgelände. Darüber hinaus wollen die Bürger schnelles Internet.

Nach einer gemeinsamen Info-Veranstaltung haben beide Gemeinderäte das weitere Vorgehen jetzt jeweils beraten. Bei der Sitzung in Hohenstadt erläuterte Bürgermeister Riebort, dass man dieses Jahr wahrscheinlich komplett für Planung und Zuschussanträge benötigen wird und eventuell 2017 mit dem Ausbau beginnen könne. "Wir müssen zuerst den vorhandenen Anbieter fragen, ob er bereit ist, das Netz auszubauen", so Riebort. Erst wenn dieser den Ausbau ablehne, was wahrscheinlich sei, könnten die beiden Gemeinden einen Fremdanbieter suchen und um Angebote ersuchen.

Ersten Schätzungen zufolge würde der Ausbau des Breitbandnetzes pro Gemeinde rund 500 000 Euro kosten. Stand heute gebe es dafür jeweils rund 400 000 Euro Zuschuss. Hinzu kommen die Kosten für Planung und Beratung in Höhe von 110 000 Euro. Auch hier könne man einen Zuschussantrag für Beratungsleistungen beim Breitbandbüro des Bundes stellen, erläuterte Bürgermeister Klaus-Dieter Apelt dem Drackensteiner Gremium. Im Raum stehe ein Zuschuss von 50 000 Euro.

Der Hohenstadter Gemeinderat Rudolf Stehle bemängelte, dass der Hohenstadter Anteil an den Kosten größer sei - der Zuschuss jedoch stets zur Hälfte geteilt werde. "Bis jetzt sind das alles grobe Schätzungen. Wenn es soweit ist, werden wir uns dann mit Sicherheit einig", beruhigte Bürgermeister Riebort.

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