Atemberaubende Eindrücke im Lechtal

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Albvereinler aus Nellingen und Machtolsheim haben vier herrliche Tage im Lechtal verbracht.

Ins Lechtal führte in diesem Jahr die traditionelle Viertagesfahrt von Nellinger und Machtolsheimer Albvereinlern.

Nachdem mit dem Bus über den Gaichtpass der Ort Namlos erreicht war, wanderte die Gruppe über die neue Hängebrücke nach Fallerschein, dem größten Hüttendorf Tirols. Neben den 40 urigen Hütten auf engstem Raum gibt es im einzigen gemauerten Gebäude eine Almwirtschaft und zwei gemütliche Ausflugslokale. Der Rückmarsch nach Namlos erfolgte zwar im Regen, was der guten Laune aber keinen Abbruch tat.

Wieder am Bus gings nach Steeg-Hägerau, wo die Gruppe im Hotel Tannenhof ihr Quartier bezog. Am nächsten Morgen wagten sich die Schwaben auf die Holzgauer Hängebrücke - mit 200 Metern Länge und 110 Metern Höhe nicht nur die längste und höchste, sondern wohl spektakulärste Hängebrücke Österreichs. Die Brücke über das Höhenbachtal wurde für den 125 Kilometer langen Lechwanderweg von der Quelle bis zum Lechfall in Füssen gebaut. Nach diesem atemberaubenden Erlebnis wanderte ein Teil der Gruppe zur Roßgumpenalm, der Rest machte sich gleich auf den Rückweg nach Holzgau. Vorbei an den Simmswasserfällen und tiefen Schluchten unterquerten alle auf dem Rückweg nach Holzgau die Hängebrücke. Dabei wurde den meisten erst richtig bewusst, in welcher Höhe sie am Morgen das Tal überquert hatten.

Bei herrlichem Wanderwetter fuhr am Samstagmorgen ein Teil der Gruppe mit dem Bus nach Bach zur Jöchelspitzbahn. Mit der einzigen Doppelsesselbahn im Lechtal ging es zur Gipfelstation Sonnalm. Von dort aus wanderte man zum ersten Berg-Heumuseum im Lechtal. Nach dem Besuch des Museums trennte man sich: Die einen wanderten über den Panoramaweg zur Jöchelspitze und weiter zum Alpengasthof Bernhardseck. Der andere Teil der Gruppe wanderte über den Alpenrosensteig ebenfalls zum Bernhardseck. Von dort aus erfolgte dann gemeinsam der anspruchsvolle Abstieg zur Gibleralm.

Die Genießer fuhren am nächsten Morgen mit dem Bus weiter nach Elbigenalp, dem Geburtsort der Geierwally. Vorbei an den Geierwally-Festspielen und der Schnitzerschule, in der man den Künstlern bei der Arbeit zuschauen konnte, begann der Aufstieg zur Gibleralm, wo später auch die anderen eintrafen.

Am nächsten Tag hieß es schon wieder Abschied nehmen vom Hotel. Auf der Heimfahrt wurde noch die Naturkäserei Sojer in Steeg besichtigt. Hier werden jeden Tag aus über 3000 Liter Milch von den Almen ringsum nach alten Rezepten die unterschiedlichsten Sorten Käse hergestellt. Anschließend ging die Fahrt durchs Lechtal nach Füssen, wo man gemeinsam zum Lechfall wanderte. Im Auwald sind an Bäumen und Felsen Hochwassermarken angebracht. Es war beeindruckend, wie hoch der Lech schon Hochwasser geführt hat.

Ein Teil der Gruppe machte sich auf dem Kreuzweg zum Kalvarienberg, der auf dem Gipfel eine herrliche Aussicht über die ganze Gegend mit den Königsschlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau bot. Nach einer durch diverse Staus gebremsten Rückfahrt fand die Wanderfahrt im Gasthaus Krone in Machtolsheim schließlich bei einem guten Essen ihren gelungenen Abschluss. Hier bedankten sich auch alle nochmal bei den Wanderführern Thekla Austermann sowie Ilse und Horst Fülle für die hervorragende Organisation der Ausfahrt. Ein herzliches Dankeschön ging auch an Busfahrer Rolf Krebs, der alle wieder wohlbehalten nach Hause gebracht hat.

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