Asylbewerber darf länger bleiben

Der 29-jährige Asylbewerber Amadou Jarju aus Börtlingen, dessen Knie noch nicht ganz ausgeheilt ist, darf jetzt doch bis zum 15. Dezember in Deutschland bleiben. Ursprünglich sollte der junge Mann am Montag nach Italien abgeschoben werden.

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Der Grund: Das sogenannten Dublin-Abkommen besagt, dass Flüchtlinge zurück in das EU-Land geschickt werden können, in das sie als erstes eingereist sind. In Jarjus Fall ist das Italien. Allerdings urteilte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg vergangene Woche, dass Rückführungen von Flüchtlingen nach Italien nur noch dann möglich sind, wenn zuvor auf Basis einer gründlichen Einzelfallprüfung garantiert werden kann, dass ein Flüchtling in Italien human behandelt wird. Ob und wie sich das Urteil auf Fall des Börtlinger Asylbewerbers auswirkt, ist noch nicht bekannt.

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