Arbeiten am Wasserkraftwerk in Deggingen sind angelaufen

Auf der Baustelle des Wasserkraftwerks in Deggingen sind die Arbeiten schon im vollen Gange. Bald wird die Bodenplatte am Auslauf betoniert.

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  • Ein Teil des Filsstegs am bisherigen Alleenwehr ist schon abgebaut, vom Alleenweg her haben Bagger einen Damm in der Mitte des Bachs und eine Zufahrt für die schweren Baumaschinen aufgeschüttet. 1/4
    Ein Teil des Filsstegs am bisherigen Alleenwehr ist schon abgebaut, vom Alleenweg her haben Bagger einen Damm in der Mitte des Bachs und eine Zufahrt für die schweren Baumaschinen aufgeschüttet. Foto: 
  • Ein Teil des Filsstegs am bisherigen Alleenwehr ist schon abgebaut, vom Alleenweg her haben Bagger einen Damm in der Mitte des Bachs und eine Zufahrt für die schweren Baumaschinen aufgeschüttet. 2/4
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In der Mitte der Fils am Alleenwehr in Deggingen ist ein hoher Damm aufgeschüttet. Er nimmt ein Drittel der Bachbreite ein. Vom Alleenweg führt eine breite Rampe für Baumaschinen hinunter ins trocken gelegte Bachbett. Das Wasser fließt nur noch neben der Königstraße (B 466) über die Staustufe: Die Arbeiten am neuen Wasserkraftwerk sind schon im vollen Gange. Ein Drittel des Stegs, der bisher am Wehr über die Fils führte, ist bereits abgebrochen. In den nächsten Tagen wird die Bodenplatte am Auslauf des künftigen Kraftwerks betoniert, kündigt der Bauleiter, Diplom-Ingenieur Yves Ayadi, an.

Was genau da gebaut wird, zeigt die große Informationstafel an der Königstraße. Das Wasserkraftwerk mit Fischaufstiegstreppe soll ober- und unterhalb des bisherigen Filswehrs zwischen dem Alleenweg und der Königstraße entstehen und bis Ende Oktober ans Netz gehen. Bauherr ist Volker Hartmann aus Stuttgart-Büsnau, der Besitzer einer Offsetdruckerei, der sich damit einen Kindheitstraum erfüllt (wir berichteten). Vor zwei Wochen wurde die Baustelle mit zwei Bauwagen, einem Bürocontainer, einigen Maschinen und etlichem Material im Alleenweg und auf einem angrenzenden Grundstück eingerichtet. Vor gut einer Woche begannen die Arbeiten am Wasser.

Mit Baggern grub eine Spezialtiefbaufirma aus Illertissen das Ufer am Alleenweg ab, schüttete die Zufahrtsrampe und den Damm in der Bachmitte an. Der Bau der Wasserkraftschnecke soll unten beim Transformatorenturm des Albwerks beginnen. Sie wird von der Fils auf einer Fallhöhe von rund drei Metern angetrieben und kann bis zu 2,2 Kubikmeter Wasser pro Sekunde schlucken. Der Generator, den sie antreibt, wird eine Leistung von maximal 55 Kilowatt haben und damit pro Jahr 230 000 Kilowattstunden elektrischen Strom erzeugen. Das entspricht dem durchschnittlichen Bedarf von 63 Haushalten, haben die Ingenieure des Stuttgarter Planungsbüros Wald + Corbe ausgerechnet.

Unten am Transformatorenturm gibt es dann auch eine neue Ufermauer aus Natursteinblöcken. Die bisherige Betonmauer war unterspült und nicht mehr zu retten. "Eine Sanierung hätte keinen Sinn gemacht", erklärt der Bauleiter.

Das Maschinenhaus wird oberhalb des bisherigen Wehrs im Alleenweg gebaut. Dort wird auch der Einlauf des Kraftwerks sein. Zur Gewässermitte hin gibt es eine 25 Meter lange "Fischaufstiegsanlage", die die Fils in beiden Richtungen für Wasserlebewesen durchgängig macht. Die Holzbohlen des Wehrs werden durch eine Klappe aus Metall ersetzt, die sich bei Hochwasser automatisch öffnet.

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