Ansturm auf Schülerferienaktion des FC Donzdorf

Der FC Donzdorf und die Kindersportakademie (DKSA) bieten beim Schülerferienprogramm ein Fußballcamp an. Die 50 Plätze sind ausgebucht.

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Sichtlich Spaß an der Bewegung hatten die Nachwuchskicker beim Fußballcamp in Donzdorf.  Foto: 

„Schneller, schneller!“ Ein Junge kickt den Ball vor sich her, rennt dabei um ein Hütchen herum und trifft ins Tor. „Bravo“, jubelt Trainerin Meike van Elten. Die Sport-Studentin aus Karlsruhe applaudiert den Kindern und ist stolz auf ihre Leistung. Das Fußballcamp findet dieses Jahr zum ersten Mal in Donzdorf statt. Im Rahmen des Schülerferienprogrammes bietet der 1. FC den Nachwuchsfußballern drei Tage lang  jeweils von 9 bis 16 Uhr ein abwechslungsreiches Programm an.

Es konnten sich 50 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren anmelden und die Plätze sind komplett ausgebucht. „Unsere Trainer kommen vom DFB-Stützpunkt. Sie sind alle zertifizierte Ausbilder und können den Kindern genau erklären, wie sie sich verbessern können“, erklärt Frank Nestmann, Jugendleiter des 1. FC Donzdorf.

Die Idee des Camps stammt von Michael Bentz, Geschäftsführer der deutschen Kindersportakademie (DKSA) und dem Jugendleiter des FC. Die Kinder sollen in erster Linie koordinative Übungen machen und ihre Geschwindigkeit schulen. Michael Bentz, der die Kinder in Donzdorf mit anleitet, möchte die Nachwuchskicker zu mehr Bewegung anregen, aber der Spaß soll hierbei immer im Vordergrund stehen. „Wir haben in der Vergangenheit schon mehrere Camps angeboten und dadurch einige Erfahrungen sammeln können“, so der 36-Jährige. Ihm ist es wichtig, dass die Schüler in ihren Ferien nicht zu Hause sitzen, sondern an die frische Luft gehen, sich bewegen und dabei auch noch etwas lernen.

Je nachdem, wie leistungsstark ein Kind bereits ist, teilen die Trainer dieses in eine Gruppe ein und variieren zusätzlich nach dem Alter. Deshalb gibt es verschiedene Stationen auf dem weiträumigen Fußballfeld, die unterschiedliche Schwierigkeitsstufen haben. Frank Nestmann will den Kindern, die außerhalb von Donzdorf wohnen, das Programm des Vereins zeigen und mögliche Nachwuchsspieler für das Spiel begeistern. „Wir bieten den Schülern eine vernünftige Veranstaltung und freuen uns natürlich über Zuwachs im Team.“

So wird den Spielern einiges geboten. Sie können ihre Ausdauer zum Beispiel mit einer Ballschussmaschine unter Beweis stellen oder ihre Geschwindigkeit mit einer Messanlage anzeigen lassen. Am letzten Tag wird es ein Abschlussspiel gegen die Eltern geben. „Die Trainingseinheiten, die wir mit den Kindern durchgehen, machen wir auch mit den Vereinsspielern“, so der Donzdorfer.

Für Essen und Trinken ist auch gesorgt. „Wir passen natürlich auf, dass die Verpflegung stimmt und die Kinder nicht zu lange in der Sonne sind. Trotzdem ist das besser als Regen und Trübsal“, betont Nestmann. Zwischen den einzelnen Einheiten gibt es regelmäßige Pausen im Schatten.

Bei Regen wäre die Veranstaltung dennoch nicht ins Wasser gefallen. „Beim Fußball gibt es kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“, scherzt der 48-Jährige.

Zum Abschluss erklärt die Trainerin Meike den kleinen Fußballern ihre letzte Übung, bevor sie eine Pause machen dürfen „Sagt mir zuerst eure Namen und eure Lieblingsmannschaft, danach stellt ihr euch auf.“ Sie stellt sich vor die Kinder und zeigt auf die Hütchen. Fünf Jungs stehen auf der rechten, weitere fünf Jungs auf der linken Seite. Sie schießen sich jeweils den Ball zu, derjenige, der den Ball bekommt, läuft zum Tor und versucht, ins Netz zu treffen.

Trainerin Meike ist sichtlich zufrieden. „Ich bin bei den Fußballcamps schon seit zwei oder drei Jahren dabei. Ich spiele selber seit meinem fünften Lebensjahr, aber die Kinder anzuleiten macht mir ebenso großen Spaß.“

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