Am Umbau des Schulsystems ist nun "Knopf" dran

Mit dem neuen Konzept für die Realschulen steht nach Ansicht von Sascha Binder, Peter Hofelich (beide SPD) und Jörg Matthias (Grüne) der Umbau der Schullandschaft zum Zwei-Säulen-System.

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Damit mache die grün-rote Regierung nach Einschätzung der drei Abgeordneten aus dem Kreis einen "Knopf an die Reformen bei der Schulstruktur". Die Landesregierung habe nun in allen Schularten für Planungssicherheit und Verlässlichkeit gesorgt, finden Fritz, Hofelich und Binder. "Jetzt folge eine Phase der Umsetzung, der Bewährung und der Feinjustierung, ergänzte Hofelich. Lehrer, Eltern und Schüler wüssten nun, wie die Weichen hin zu einem Zwei-Säulen-System gestellt seien.

Nach den Plänen des Kultusministeriums sollen die Realschulen ab dem Schuljahr 2016/17 neben der mittleren auch ein Hauptschulniveau und nach der 9. Klasse den Hauptschulabschluss anbieten. "Damit können sich Realschulen zu einem stärker integrativen Schultyp weiterentwickeln, der Schüler individuell fördert", sagt Fritz. Die Abgeordneten wollen auf eine bessere Stellenausstattung drängen. "Die Bereitstellung von 2,2 Poolstunden pro Zug an den Realschulen kann nur ein erster Schritt gewesen sein. Sollen die Realschulen das Konzept erfolgreich umsetzen, muss da eine gehörige Schippe obendrauf", ergänzte Binder. Dies habe Stoch aber in Aussicht gestellt.

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