Albvereinssenioren wandern im sonnigen Südtirol

Die Seniorengruppe des Schwäbischen Albvereins Bad Ditzenbach war mit 52 Personen im sonnigen Südtirol. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde in der Region eine Woche gewandert.

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Kultur und Wanderungen - die Senioren des Bad Ditzenbacher Albvereins kombinieren beides bei ihrem Jahresausflug.  Foto: 

Die Senioren der Bad Ditzenbacher Ortsgruppe im Schwäbischen Albverein sind kürzlich zu einer Wanderwoche nach Südtirol aufgebrochen - unter Leitung von Manfred Scherrbacher, der die Reise hervorragend plante. Schon bei der Anfahrt nahm man im Vertigner Buschenschank eine zünftige Brotzeit "Knechtbrettl" ein. Zum Nachtisch pflückten sich einige Gäste Früchte vom Maulbeerbaum. Am späten Nachmittag erreichten die Senioren ihr Hotel in Algund.

Herrliches Sommerwetter begleitete die Senioren am ersten Wandertag. Der Bus brachte sie bis Sankt Martin im Passeiertal, von dort spazierte man über den Passeiersteig nach Sankt Leonhard, von da zurück über den Passeier Urweg zum Geburtshaus und der Gedächtniskapelle von Freiheitsheld Andreas Hofer. Danach ging es weiter an den Passeierer Höfen vorbei zu einem urigen Lokal "die Haselstaude". Nach einer ausgiebigen Rast spazierte man zum Bus zurück. Der nächste Tag begann mit einer Bus-Bahnfahrt. Von Mittelplars nach Töll mit dem Bus, dann mit der Vinschgaubahn von Töll bis Mals (Endstation). Dort machte man einen wunderschönen Rundweg. Zurück mit der Bahn bis Schluderns, wo die Wanderführerin ein Café ausgesucht hatte. Anschließend mit dem Zug bis Meran und dem Bus bis Algund. Der Tag schloss mit einem tollen Musikabend.

Wieder ein herrlicher Sommertag, und die Gruppe fuhr mit dem Bus zum Schloss Trautmansdorff, dem schönsten botanischen Garten Italiens. Eine einzigartige Erlebniswelt zwischen Natur, Kultur und Kunst. Bei der Heimfahrt zum Hotel stiegen einige in Meran aus, um Bummeln zu gehen und eine Gruppe entschloss sich, den Weg zurück zum Hotel nach Algund über den Tappeinerweg und den Algunder Waalweg mit einer Pause im Café Unterweger zu Fuß zurückzulegen.

Wieder kündigte sich ein herrlicher Sonnentag an und darum entschloss sich die Gruppe, mit der Seilbahn auf den Hirzer zu fahren. Von der Bergstation Klammeben in 1980 Metern Höhe machte man den Almenweg durch eine herrliche Gegend gesäumt von Millionen Alpenrosen. Das Gebiet nennt sich das Vorzimmer zum Paradies. Abends wurde in der blauen Stube noch kräftig gesungen.

Am nächsten Hochsommertag fuhr man nach Bozen-Neumarkt über die schöne Fleimstaler-Panoramastraße zum Lavazejoch. Der Pass liegt am Grenzgebiet Südtirol/Trentino. Dort startet ein gemütlicher Wanderweg nach Jochgrimm - ein Bergsattel zwischen Weißhorn und Schwarzhorn mit herrlichem Panoramaausblick und weiter zur Gurdinalalm, wo eine zünftige Einkehr wartete.

Am letzten Tag der Wanderwoche war noch eine Busfahrt über Bozen ins romantische Eggental vorgesehen. Von Obereggen wanderte man durch einen herrlichen Fichtenwald und über weite üppig blühende Wiesen zur Stadelalm. Nach einer Einkehr ging es weiter zum Karer See, den man ganz umrundete und von verschiedenen Aussichtspunkten einen wunderschönen Blick auf den "Regenbogen See" hatte. In Obereggen wartete der Bus zur Heimfahrt.

Die erlebnisreiche Wanderwoche war wieder viel zu schnell vergangen, und die Albvereinler mussten am nächsten Tag die Heimreise antreten. Der Bus fuhr über den Vinschgau bis Schluderns. Dann machte man noch einen Abstecher in die Schweiz nach Mustair. Nach Besichtigung der Klosterkirche und Klosteranlage, einem Kaffee am Bus und dem Verzehr des mitgebrachten Vespers vom Hotel ging es zügig über den Reschen-Fernpass der Heimat zu. In Hohenstadt ließ man die Fahrt bei einem guten Essen ausklingen.

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