Albverein Uhingen und Stadt haben Sitzgruppe renoviert

In Zusammenarbeit mit der Stadt Uhingen hat der Schwäbische Albverein eine Panorama-Sitzgruppe zwischen Diegelsberg und Krapfenreut neu gestaltet, die jetzt eingeweiht wurde.

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Der Uhinger Bürgermeister Matthias Wittlinger (Mitte) freut sich mit den engagierten Albvereinlern über die neugestaltete Sitzgruppe.  Foto: 

In Zukunft können Wanderer und Spaziergänger, die zwischen den Orten Diegelsberg und Krapfenreut eine Pause einlegen wollen, die schönen Fernblicke dieser Anhöhe über dem Filstal wieder von einer sauberen und neu gestalteten Sitzgruppe aus bewundern. Dafür hat der Schwäbische Albverein in Uhingen gemeinsam mit der Stadt keine Mühen gescheut und ehrenamtlich in monatelanger Arbeit die gesamte Sitzgruppe renoviert.

Seit April hatten die Mitglieder des Albvereins in ihrer Freizeit am Holz der Sitzbänke und Tische gearbeitet. Neben dem Abmontieren des alten Holzes war vor allem das Lackieren der neu gesägten Holzbretter eine zeitintensive Arbeit für die engagierten Mitglieder des Vereins. Dabei unterstützte sie der städtische Bauhof: Hier wurden die neuen Bretter für die Bänke und Tische nach Maß gesägt. Zudem stellte die Stadt den ehrenamtlichen Helfern Materialien wie Farben und Lack zur Verfügung. "Wir haben insgesamt gut 120 Stunden Arbeit in die Renovierung gesteckt", berichtete Wolfgang Schall, Vorsitzender des Schwäbischen Albvereins in Uhingen, bei der Eröffnung der renovierten Aussichtsplattform vor wenigen Tagen.

Nachdem diese im Jahre 1971 von der Stadt gestiftet worden war, erklärte sich der Albverein dazu bereit, in regelmäßigen Abständen die Sitzgruppe zu renovieren. Seitdem wurde der Aussichtspunkt bereits vier Mal neu gestaltet - immer dank des Einsatzes der engagierten Mitglieder des Vereins. Mittlerweile hat sich die Aussichtsplattform zu einem stark frequentierten Treffpunkt von Jugendlichen entwickelt: "Leider kam es dort zu Vandalismus und die Bänke wurden stark beschädigt", erklärte Wolfgang Schall. Deshalb sei nun eine erneute Renovierung notwendig geworden.

Für dieses Engagement des Albvereins bedankte sich der Uhinger Bürgermeister Matthias Wittlinger im Namen der Stadt: "Dieses Engagement erkennen wir an - herzlichen Dank dafür, dass Sie das gemacht haben." Er betonte zudem, die Stadt wolle den Aussichtspunkt künftig vom Gemeindevollzugsdienst anfahren lassen, um neuen Schäden durch Vandalismus vorzubeugen.

Dennoch ließen sich die fleißigen Helfer nicht ihre Freude über die verrichtete Arbeit nehmen. "Wir machen das gerne, weil wir dahinterstehen und uns freuen, dass es jetzt so gut geworden ist", sagte Wolfgang Schall für seinen Verein.

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