Albershausen legt Dirt-Park für junge Radler an

Für die Albershäuser Jugendlichen gibt jetzt eine neue, attraktive Freizeiteinrichtung. Im Dirt-Park hinter dem Waldstadion können sie mit Fahrrädern über aufgeschüttete Erdhügel brettern.

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Auf dem Dirt-Platz hoch hinaus. Die Albershäuser Jugendlichen dürfen sich auf ähnliche Ausblicke freuen wie hier am Eislinger Tälesweg.  Foto: 

Noch liegt der Platz etwas verwaist da. Aber das wird sich bald ändern, ist sich der Albershäuser Bürgermeister Jochen Bidlingmaier sicher. Hinter dem Waldstadion hat die Gemeinde einen so genannten Dirt-Park anlegen lassen, eine Hindernis-Radstrecke, wo sich die Albershäuser Jugend mit BMX-, Cross- oder Mountainbikes austoben kann. Auf dem Parcours können sie über aufgeschüttete Erdhügel sausen und Sprünge üben.

Die neue Freizeiteinrichtung ist laut Bidlingmaier das "i-Tüpfelchen" einer Spielanlagen-Konzeption, die die Kommune im vergangenen Jahr mit Hilfe von Eltern erarbeitet hat. Bidlingmaier ist mit den Ergebnissen, die die engagierte Projektgruppe erzielt hat, mehr als zufrieden. "Es war eine tolle Mitwirkung der Eltern", erklärt der Rathauschef. Neben einer besseren Beschattung von Spielplätzen für Kleinkinder hat beispielsweise die Anlage am Fichtenweg moderne Spielgeräte wie ein Trampolin erhalten und der älteste Spielplatz der Gemeinde an der Pfarrgartenstraße wurde mit Balancierstäben aus Holz ausgestattet. Dabei hätten die Eltern selbst mitangepackt, berichtet das Ortsoberhaupt erfreut.

Auch die Idee für die rund ein Ar große Anlage beim Waldstadion sei in der Projektgruppe entstanden. Um die Genehmigung für die Einrichtung zu bekommen, habe man sich mit dem Landratsamt auf einen Kompromiss geeinigt: "Die Hügel sind nicht mehr als zwei Meter hoch", erklärt Bidlingmaier. Ein Landschaftsarchitekt hat die Pläne für die Hindernisstrecke erstellt und die Gemeinde ließ tonnenweise Erdaushub ankarren, um die Hügel aufzuschütten. "Wir haben darauf geachtet, dass einwandfreies Material und kein Abfall verwendet wird", berichtet der Rathauschef.

Erfreulich aus Sicht der Kommune ist, dass sie die Anlage fast zum Nulltarif bekommt. "Die Firma Gansloser hat uns kostenlos das Material angefahren und die Hügel modelliert", berichtet Bidlingmaier. Die Jugendlichen sollen ihren Dirtpark nun in den kommenden zwei bis drei Wochen ausprobieren. "Dann werden wir sehen, wo sich Haupt-Fahrspuren gebildet haben und schauen, ob wir an der einen oder anderen Stelle nachmodellieren müssen", sagt Bidlingmaier.

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