„Heute ist alles verluthert“

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„Wenn sich etwas bewegt und entwickelt, dann ist das doch auch Reformation“, sagt die Künstlerin Barbara Rauschenbach. „Wir haben die Frauen der damaligen Zeit und ihre Entwicklung viel zu sehr vernachlässigt.“ Um genau diese Erinnerung an die Taten Katharina von Boras und weiterer Frauen wiederzubeleben, widmete sich die Vernissage der Inhaberin des Ateliers „Individuart“ in Schlat den Frauen in der Reformation.

Seither hängen 14 Bilder im Café des Wäscherschlosses aus. Das Atelier hat zusammen mit Rüdiger Wolff, dem Leiter des ­Offenen Kulturtreffs in Göppingen, die Exposition ins Leben gerufen. Die Ausstellungsreihe im Café des Schlosses gibt es seit 2014 in Absprache mit Silke Allmendinger, der Pächterin des Wäscherschlosses.

„Manche dieser Bilder stammen aus anderen Projekten, wurden ergänzt, bearbeitet oder komplett neu gemalt“, sagt Rauschenbach. Auf ein Bild sei sie besonders stolz, in das viele Stunden Arbeit und sogar Erde aus unmittelbarer Nähe zur Wartburg, dem Symbol der Reformation, investiert wurden: „Ich male solche Bilder mit Herzblut. Daher sollen alle verarbeiteten Stoffe zu den ­jeweiligen Themen und Bildern passen.“

Doch nicht alle Bilder seien unverkäuflich – eines wird im Rahmen der NWZ-Aktion „Gute Taten“ versteigert werden. Wer sich die Ausstellung ansehen möchte, hat noch bis Ende Oktober Zeit, dann tritt sie ihre Reise nach Klosterneuburg, der Partnerstadt Göppingens, an. Michael Bauer

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