„Gute Taten“: Hilfe für  Rainbow City

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Seit vielen Jahren fiebern Kinder und Jugendliche den Sommerferien entgegen – dann nämlich öffnet die Spielstadt „Rainbow City“ ihre Pforten und ist für die rund 300 Teilnehmenden der Höhepunkt der schulfreien Zeit.

In der Spielstadt „lernen die Teilnehmenden anhand des Stadtlebens demokratische Prozesse und den Umgang mit Verantwortung, etwa als Betreuer“, erklärt Klaus Fischer. Am Morgen beginne der Tag auf dem „Arbeitsamt“, denn jedes Kind muss sich alle zwei Tage eine neue Arbeit suchen. Gearbeitet wird viereinhalb Stunden, für die es „Rainies“ gibt. Die Kids lernen also auch den Umgang mit Geld. Dann gibt es verschiedene Freizeitangebote, und am Nachmittag treffen sich alle zu einer Fernsehshow.

In den vergangenen Jahren ­besuchten mehr und mehr Kinder mit Handikap den Ferienspaß. „Am Anfang von Rainbow City sind es andere Kinder, am Ende ist es eine Gruppe“, beobachtet Fischer. Der Hauptorganisator der Spielstadt freut sich, „dass die Berührungsängste von Tag zu Tag abnehmen“. Allerdings sind die Schulhöfe oder Sportgelände, auf denen Rainbow City stattfindet, nicht durchgängig barrierefrei. In der Vergangenheit behalf sich die Spielstadt mit Provisorien. Fischer: „Wir wollen qualitätvolle und sichere Rampen anbieten für all die Kinder, die mit dem Rollstuhl zur Spielstadt kommen“.

Der Ferienspaß hat seinen Preis – obwohl die Kids ausschließlich von Jugendlichen ehrenamtlich betreut werden. In diesem Jahr investierte der Verein rund 85 000 Euro. Für den reibungslosen Ablauf der kommenden Spielstadt sind weitere Ausstattungen wie Handwaschbecken notwendig, die die NWZ-Aktion „Gute Taten“ fördern will.

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