Unverständnis über Kritik an Regionalplan

Die Vitalität der Kommunen erhalten - das will die Region Stuttgart und das wollen Jürgen Lenz (CDU), Dorothee Kraus-Prause (Grüne) und Susanne Widmaier(SPD), langjährige Regionalräte für den Wahlkreis Göppingen im Planungsausschuss.

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Die Vitalität der Kommunen erhalten - das will die Region Stuttgart und das wollen Jürgen Lenz (CDU), Dorothee Kraus-Prause (Grüne) und Susanne Widmaier(SPD), langjährige Regionalräte für den Wahlkreis Göppingen im Planungsausschuss. Die Einwohnerzahlen sänken eben nicht, weil die Region drastisch Bauland beschränke, sondern weil die demografische Entwicklung auch im Voralbgebiet angekommen sei, so die Regionalräte, die damit auf Kritik an der Baulandbeschränkung der Region im Raum Bad Boll reagieren. Die Vorgaben des mit breiter Mehrheit beschlossenen Regionalplans von 2009 würden unverändert gelten, von einem "Anziehen der Daumenschrauben" könne keine Rede sein. Auch die Einbeziehung von Baulücken sei kein "Hohn", sondern aus dem Baugesetzbuch abgeleitet. Dem Flächenverbrauch wehren - das sei für die Region keine Illusion, sondern ständige Aufgabe. Die Regionalräte betonen, dass sich der Planungsausschuss damit auseinandersetzt, wie eine zukunftsfähige, ökonomisch, ökologisch und sozial verträgliche Siedlungs- und Freiflächenentwicklung aussehen kann. Statt die Region an den Pranger zu stellen sollte die Zusammenarbeit nach Ansicht der Regionalräte im Vordergrund stehen. Die qualitative Entwicklung der Kommunen in der Presse aufzuzeigen, könne dazu beitragen, dass Kommunen nicht rückwärts machten.

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