Giftköder auf dem Radweg bei Hausen entdeckt

Auf dem Radweg bei Hausen sind vergangene Woche offenbar Giftköder ausgelegt worden. Eine Leserin unserer Zeitung warnt Hunde- und Katzenbesitzer.

SWP |

"Ich kann es durchaus verstehen, dass es einen wütend macht, wenn Hundebesitzer die Hinterlassenschaften ihres Hundes nicht wegräumen. Aber kann das Tier etwas dafür?" Giftköder auszulegen sei jedenfalls keine Lösung, sagt eine Leserin unserer Zeitung aus Bad Überkingen.

Genau das sei aber vergangene Woche passiert: Auf dem Radweg bei Hausen legte jemand Giftköder aus. Ein Hund fraß davon. "Zum Glück konnte man ihn ärztlich versorgen und er ist nach langem Bangen wieder über dem Berg", berichtet die Frau weiter, die sich nun große Sorgen um ihren eigenen Hund macht. Wenn jemand Probleme mit Hundehaltern habe, sollte er doch den Mut haben, sie direkt darauf anzusprechen.

Außerdem würden die Giftköder ja nicht nur von Hunden, sondern auch von Katzen gefressen und angesichts des nahen Waldes sei es nicht einmal auszuschließen, dass Wildtiere damit vergiftet werden. Sie hätten niemanden, der ihnen hilft und müssten qualvoll verenden. Auch die Tiere der nahen Schäferei könnten das Gift fressen. Gar nicht erst vorstellen will sich die Überkingerin, was passiert, wenn Kinder in Berührung mit dem Gift kommen. Die Besitzerin des vergifteten Hundes werde Anzeige gegen Unbekannt erstatten. Wenn jemand einen Giftköder finde, solle er ihn am besten gleich der Polizei bringen.

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