44 Bauplätze für Albershausen

Albershausen bekommt ein 3,8 Hektar großes Wohngebiet zwischen Bünzwanger Straße und Sonnenhalde.

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Mit diesen neuen Straßen könnte das neue Albershäuser Wohngebiet zwischen Bünzwanger Straße (links oben) und Sonnenhalde (links unten) erschlossen werden.  Foto: 

Grünes Licht für den Start des Bebauungsplanverfahrens „Höfelbett“ gab der Gemeinderat Albershausen, indem er den Aufstellungsbeschluss einstimmig genehmigte. Gleich zu Beginn des eineinhalb Jahre dauernden Verfahrens soll, so Bürgermeister Jochen Bidlingmeier, die einheimische Bevölkerung umfassenden Einblick in das Vorhaben bekommen. 44 Bauplätze sollen auf dem 3,8 Hektar großen Gebiet zwischen Bünzwanger Straße und Sonnenhalde entstehen.

Manfred Mezger vom Planungsbüro „mquadrat“ betonte, dass man ganz am Anfang stünde und dass der Entwurf, den die Gemeinderäte jetzt zu sehen bekämen, deshalb noch ein vorläufiger sei. „Sie haben bis zur endgültigen Bebauung jede Entscheidungsfreiheit. Wie präsentieren Ihnen jetzt erst mal einen ersten Entwurf, wie wir ihn uns vorstellen könnten“, sagte Mezger.

Nach Abzug von Verkehrs- und Grünflächen bleibt ein reines Nettobauland von rund 2,6 Hektar übrig. Wegen der Hanglage, so Mezger, sollte die Grundstücksgröße 4 Ar nicht unterschreiten: „Da ließen sich sowohl Ein- als auch Zweifamilienhäuser bauen.“

Direkt an der Bünzwanger Straße wäre es auch möglich, Häuser mit sechs bis acht Wohnungen zu bauen. Vorstellbar wären laut Mezger  an dieser Stelle die Genehmigung für zwei Vollgeschosse mit Staffeldach: „Das muss man dann aber im weiteren Verlauf der Planung genauer erörtern“, so Mezger.

Der nächste wichtige Termin in Sachen „Höfelbett“ ist Donnerstag, der 14. September, wo ab 19 Uhr in der Mensa der Albert-Schweitzer-Schule die Albershäuser Bürgerversammlung stattfinden wird. Dort sollen die Einwohner einen ersten Blick auf den Plan werfen können. Danach beginnt die Auslegungsphase, wobei die Bürger die Pläne im Rathaus einsehen können. Zusätzlich werden dann auch die Träger öffentlicher Belange um ihre Stellungnahme gebeten.

Kosten: In der Zeit vom Oktober 2017 bis in den April 2018 wird der Feldweg beim Stadion in Albershausen saniert werden. Dies beschloss jetzt der Gemeinderat. Die Gesamtkosten belaufen sich dabei auf rund 75.000 Euro, die Kosten für die Planung, die das Ingenieurbüro Straub angefertigt hatte, betragen rund 6500 Euro.

Strecke: Der Feldweg soll von der Einmündung in die Parkplätze beim Waldstadion bis zur Waldgrenze erneuert werden. Der Bereich, der bisher nur geschottert ist, wird dabei ebenfalls asphaltiert.

Bedeutung: Die Albershäuser Gemeinderäte betonten, dass der Bau auf jeden Fall mit dem zuständigen Förster abgestimmt werden muss. „Der weiß Bescheid, wir haben ihn von Anfang an in die Planungen mit einbezogen“, sagte Bürgermeister Jochen Bidlingmeier. Er erklärte, wie wichtig diese Wege sowohl für die Landwirtschaft, als auch für die Erholungssuchenden seien. „Da sind immer ziemlich viele Spaziergänger unterwegs.“ my

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Kommentare

26.07.2017 16:03 Uhr

Verstehe ich nicht

Es ist mir schleierhaft, warum eine reiche Gemeinde wie Albershausen (Gratulation!) neue Baugebiete erschließt. Viele Bauanfragen? Die kann man auch abweisen. Noch mehr Steuereinnahmen? Reicht "schuldenfreie Gemeinde" nicht als Ziel aus? Oder brauchen die vielen Vettra ond Bäsla von de Gmoidrät au a Plätzle?
Für die eingesessene Bevölkerung sind neue Baugebiete eine Belastung, mehr Verkehr, mehr Lärm, vollere Kindergärten, vollere Wartezimmer, usw.
Und: Die Bevölkerung von Deutschland schrumpft weiter. Es gibt hier keine Wohnungsnot, sondern nur unattraktive Wohnlagen oder Mietwohnungen. Sicher ist, dass für diese 44 Neubauten, 44 Altbauten und Wohnungen leer stehen werden.
Nicht anders verhält es sich mit dem neuen Gewerbegebiet. Albershausen bräuchte dies aus finanziellen Gründen nicht. Größenwahn? Protzerei? Gefälligkeit? Man weiß es nicht was die Gemeinderäte da umtreibt.

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