250 Kinder und Jugendliche bei Hallenbad-Party in Süßen

Reger Andrang herrschte bei der Hallenbad-Party zum Saisonabschluss in Süßen. Rund 250 Kinder und Jugendliche kamen am Samstagabend zum Feiern und Planschen. Erlaubt ist auch, was sonst tabu ist.

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Nach Herzenslust geplanscht und getobt wurde bei der Hallenbad-Party in Süßen, die das Jugendhaus zum Saisonabschluss veranstaltet hat.  Foto: 

"Die ersten Kinder warteten schon, während wir noch aufgebaut haben", erzählt Julia Hilkert vom Süßener Jugendhaus. Schon zum elften Mal hat die Stadt Süßen gemeinsam mit dem Jugendhaus und Jugend-Beirat zum kostenlosen Planschen bis Mitternacht als Saisonabschluss der Hallenbadsaison, eingeladen. "Bisher war die Hallenbad-Party immer ein großer Erfolg", sagt Jugendhausmitarbeiter Tibor Schneider. Bis zu 300 Kinder und Jugendliche wurden stets gezählt und auch am Samstag herrschte reges Kommen und Gehen.

Während am frühen Abend noch die Jüngeren unter sich sind, die Wasserspielgeräte entern und auch mit Klamotten ins Becken springen, das ist nämlich ausdrücklich erlaubt, kommen später die Jugendlichen. "Vom Grundschulalter bis zu den Mitte 20-Jährigen", beschreibt Hilkert die Altersklasse. Was natürlich zieht, ist der freie Eintritt, aber auch das Unterhaltungsprogramm, denn ohne DJ Jannik, heiße Disco-Rhythmen, Lichteffekte und die Nebelmaschine geht es nicht. "Viele Kids finden es einfach cool, mit Klamotten ins Wasser zu springen", weiß Tibor Schneider.

Auch, dass keine Bahnenschwimmer da sind, die sich beschweren, gefällt den Kindern bei der Hallenbad-Party. Die Veranstaltung habe sich im elften Jahr bestens etabliert. "Da kommen auch junge Erwachsene, die schon als Kinder dabei waren", weiß Julia Hilkert. Für den Jugendbeirat ist das nasse Event eine genauso wichtige Veranstaltung, wie für das Jugendhaus und auch die Stadt zieht mit am selben Strang.

Der Spaß steht im Vordergrund, da wird auch einmal gerangelt oder jemand vom Beckenrand ins Wasser geschubst. "Trotzdem ist das Verhalten rücksichtsvoll", betont Schneider. Dass die beiden Sozialarbeiter mit von der Partie sind hat seinen Grund. "Wir sind oft wichtige Ansprechpartner", sagt Julia Hilkert, die vorsorglich eine zweite Garnitur Kleider dabei hat, falls sie auch ins Wasser geworfen wird. Ein wichtiger Partner des Spektakels ist die DLRG, denn sie sorgt für Sicherheit bei der Pool-Party.

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