"Gute Taten" wollen den Göppinger Fez unterstützen

Der Göppinger Fez ist aus dem Kalender der Stadt nicht wegzudenken. Jetzt will ihn der Stadtjugendring noch bunter und vielfältiger machen.

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Zum Göppinger Fez gehörte auch immer der Flohmarkt in der Innenstadt. Der Stadtjugendring möchte die Veranstaltung neu ausrichten und sie zu einem Dialog der Kulturen machen. Auch Menschen mit Handicap sollen sich beteiligen. Die »Guten Taten« wollen dabei helfen.  Foto: 

"Das Fest der Vielfalt, das die Stadt Göppingen veranstaltet hatte, ist unser Vorbild für ein neues Projekt", sagt Philipp Pettinger. Der Vorsitzende des Stadtjugendrings will das traditionelle Göppinger Fest, das seitmehr als 30 Jahren ungezählte Flohmarktbesucher und Fez-Bummler in die Stadt führt, für interkulturelle Gruppen öffnen. Sie sind eingeladen, sich zu präsentieren und so zu dokumentieren, wie vielfältig das kulturelle Leben der Stadt nicht nur, aber gerade auch von und für Jugendliche ist. Der Fez soll deshalb ganz neu konzipiert werden. "Er wird sein Gesicht ändern."

Der Flohmarkt "als Publikumsmagnet und Erkennungsmerkmal bleibt erhalten", so Pettinger. Der Marktplatz und die Seitenstraßen bleiben für Bands und Aktionen reserviert. Tagsüber soll beim Programm an alle Alterklassen gedacht werden. Besucher werden sich aktiv einbringen können. Am Abend soll ein Contest für Newcomer-Bands stattfinden. Pettinger kann sich auch gemeinsame Aktionen der Gruppierungen vorstellen, etwa ein Luftbild oder einen Flashmob. Über allem stehe der gleichberechtigte Dialog zwischen den Generationen, der Austausch der Gruppen und das Erlebnis des Gemeinsamen. Das zeige, dass Jung und Alt "ihre Stadt als Lern-, Erfahrungs- und Erlebnisort aktiv mitgestalten können, um soziales Engagement und die demokratische Selbstorganisation zu fördern".

Erste Gespräche fanden statt und die Ehrenamtlichen des Stadtjugendringes freuen sich, "dass Interesse weit über die Mitgliedsverbände des Stadtjugendringes hinaus besteht". Der Fez will nicht nur Menschen mit unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen zusammen bringen, sondern auch "Künstlern mit einer Behinderung eine Pattform bieten". So könnten "im regen Austausch bestehende Vorurteile, Stereotypen und Ängste abgebaut" und das gegenseitige Interesse verstärkt werden. "Toleranz wird auf diese Weise gefördert", ist sich Pettinger sicher. Die "Guten Taten" wollen den Fez mit 2000 Euro unterstützen.

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