Zirkus Kaiser wehrt sich gegen Peta-Vorwürfe

Der Zirkus Kaiser, der kürzlich in Süßen ein Gastspiel hatte, wehrt sich gegen Vorwürfe der Tierrechtsorganisation Peta. Diese hatte gefordert, dem Zirkus die Haltung von Tieren zu verbieten.

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Der Zirkus Kaiser wendet sich gegen die von der Polizei verbreitete Darstellung eines Unfalls.

Die Tierrechtsorganisation Peta hat das Veterinäramt Göppingen aufgefordert, nach einem Ausbruch eines exotischen Rindes beim Gastspiel des Zirkus Kaiser in Süßen, dem Unternehmen die Tierhaltegenehmigung zu entziehen. Verschiedene Medien hatten berichtet, dass in der Vergangenheit schon öfters Tiere aus diesem Zirkus ausgebrochen seien.

Doch die Zirkusleute wehren sich jetzt gegen die Vorwürfe: Anders als die Polizei berichtet hat, hätten die sie auf der Wiese an der Auenstraße in Süßen die Zirkustiere nur auf eine andere Weidefläche stellen wollen. „Das Tier ist nicht weggelaufen und stand auch nicht auf der Straße“, erklärt Tina Quaiser vom Zirkus Kaiser. „Wir waren ja alle direkt vor Ort, weil wir die Tiere auf eine andere Weidefläche gebracht haben.“

Zum Hintergrund: Die Polizei hatte berichtet, ein Auto hätte abbremsen müssen, weil das Zirkusrind auf die Straße gelaufen sei, ein nachfolgendes Auto war auf das Fahrzeug aufgefahren.

Der Göppinger Amtsveterinär Michael Pettrich meint zu der Peta-Aufforderung: „Wir haben das Schreiben von Peta erhalten. Nach unseren bisherigen Erfahrungen mit der Tierrechtsorganisation werden wir keine weitere Stellungnahme zu Peta abgeben.“

So waren nach NWZ-Informationen Peta-Aktivisten unlängst erst in Tierställen im Landkreis Göppingen zu Undercover-Aufnahmen "unterwegs". 

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