Wo Großväterchen erzählt

"Der Winter ist vergangen, ich seh des Maien Schein . . .", so lautete die Einladung zum Frühjahrskonzert der Zupfmusikfreunde Faurndau.

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Der Alte Farrenstall, eine der wichtigen Stätten im Faurndauer Kulturgeschehen, war als rustikales Quartier ein trefflicher Ort für das Zupfmusikkonzert.

Im vollbesetzten Saal mit Gästen aus nah und fern, die schon viele Jahre lang mit dem Verein und seiner Musik verbunden sind, begann die musikalische Reise des Orchesters unter der Leitung von Manfred Braun. Die elf Musiker präsentierten auf ihren Instrumenten gezupfte Melodien und zeigten dabei gekonnt und musikalisch überzeugend die ganze Bandbreite des Orchesters.

Der erste Teil des Konzerts begann mit dem stimmungsvollen "Frühlingserwachen". Ihm folgten die Ouvertüre "Lachendes Leben" mit vertonter Fröhlichkeit und als Kontrapunkt ein einfühlsamer "Langsamer Foxtrott". Der aufgeweckte Marsch "Gut Klang" und ein musikalischer Ausflug nach Amerika mit der anspruchsvollen "Louisville-Suite" rundeten den instrumentalen Vortrag des Orchesters ab. Zum Abschluss des ersten Teils des Konzerts folgten gesungene Solovorträge von Rolf Hermann mit den bekannten Liedern "Andre, die das Land so sehr nicht liebten, warn von Anfang an gewillt zu gehn", "Fordre niemand mein Schicksal zu hören" und zuletzt "Elvershöh" von Johann Gottfried Herder.

Im zweiten Teil des Konzerts setzte sich das Orchester wieder gekonnt in Szene. Mit bekannten Stücken wie "Recuerdos de la Alhambra", einer Erinnerung an spanischer Gitarrenmusik, "Eleni" und "Racconto del Nonno", wo Großväterchen erzählt, rissen die Musiker das Publikum mit, das teilweise begeistert die Melodien mit intonierte. Danach bot das Ensemble mit dem ausdrucksstarken "The Song of Japanese Autumn" einen musikalischen Hochgenuss japanischer Zupfmusik mit der ihr eigenen Melodik. Zum Schluss waren die Zuhörer nochmals begeistert über die bekannte Filmmelodie "High Noon". Der Tradition entsprechend endeten die Darbietungen mit dem gemeinsam gesungenen Lied "Der Winter ist vergangen . . ."

Dem lange anhaltenden Applaus an das kleine, aber feine Orchester dankte dieses mit dem bestens bekannten "Sound of Silence".

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