WMF-Deal: Kreistag stützt Kreissparkasse

Unmissverständlich und eindeutig hat der Kreistag die an der Kreissparkasse Göppingen (KSK) laut gewordene Kritik im Zusammenhang mit der Kreditvergabe an den WMF-Mehrheitsaktionär KKR zurückgewiesen.

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Das Geldinstitut hatte federführend in einem Konsortium aus 20 Sparkassen den Deal finanziert, bei dem KKR Ende 2012 75 Prozent der WMF-Stammaktien erworben hat. Jetzt steht bei WMF ein massiver Abbau von Arbeitsplätzen - rund 500 am Standort Geislingen - an.

Der Geislinger SPD-Kreisrat und Landtagsabgeordnete Sascha Binder übte harsche Kritik an der Kreditvergabe an KKR und forderte Landrat Edgar Wolff als Vorsitzender des Verwaltungsrats der Kreissparkasse auf, die Vorstände vor den Kreistag zu zitieren. In nichtöffentlicher Sitzung hat KSK-Vorstandsvorsitzender Hariolf Teufel die Praxis der Kreditvergabe erläutert. Binder sprach von einer "historischen Situation", Teufel sei im Sinne des Bankgeheimnisses "bis an die Kompetenzgrenze gegangen". Indes habe der Kreistag aufgrund der schwierigen Situation bei der WMF das Recht, dieses Thema zu diskutieren, sagte Binder.

Landrat Edgar Wolff sagte unter dem Beifall der Kreisräte: "Der Kreistag ist der Auffassung, dass die Kreissparkasse ihre Aufgaben in hervorragender Weise wahrnimmt." Ausdrücklich lobte Wolff auch die Arbeit Teufels.

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