Wie viele Aufsichtsräte müssen es sein?

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Soll und muss der Aufsichtsrat der städtischen Wohnbau GmbH um drei Sitze vergrößert werden? Darüber wird der Göppinger Gemeinderat am 24. Juli entscheiden. Streit ist vorprogrammiert, denn nicht alle Stadträte sind von der Notwendigkeit überzeugt, die Zahl der Sitze in dem Gremium des Göppinger Tochterunternehmens von bisher neun auf dann zwölf zu erhöhen. Das wurde bereits in der ersten Sitzung des neu gewählten Gemeinderats deutlich.

Tatsächlich sind aus der Amtszeit des vorangegangenen Gemeinderats keine Schwierigkeiten mit dem Neuner-Gremium bekannt, so dass Kritiker - zum Beispiel in der SPD-Fraktion - von einem "durchsichtigen Versuch" von CDU, FDP/FW und FWG sprechen, sich durch die Vergrößerung des Aufsichtsrats je einen zusätzlichen Sitz zu sichern.

Die Besetzung der übrigen Gemeinderatsausschüsse und städtischen Gremien war dagegen unstrittig und konnte vergangene Woche ohne Diskussion - und wie erforderlich einstimmig - erledigt werden. Nach der Gemeinderatswahl vor fünf Jahren hatte das noch ganz anders ausgesehen. Damals hatte es über Wochen heftigen Streit um sogenannte Zählgemeinschaften gegeben. Das diesmal angewandte neue Auszählverfahren, nach dem berechnet wird, welcher Fraktion wie viele Sitze in welchem Ausschuss zustehen, bot dazu keinen Anlass. Das Ergebnis war glasklar.

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