Weitere Reaktionen auf die geplante Entlastung des Schurwalds vom Lkw-Verkehr

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Für den Rechberghäuser Bürgermeister Reiner Ruf wäre ein "Querschuss" zwischen B 10 und B 29 das einzig Richtige, um die B 297 wirksam zu entlasten. Er trauert alten Plänen aus den 70er Jahren nach, die dies ab Höhe Göppingen Stauferpark vorsahen. Ruf räumt ein, dass handfeste Interessen dagegen sprachen. "Es ist überall schwierig", klagt er. Aber das sei die einzig überzeugend Idee, "bevor wir im Verkehr ersaufen".

Für das Regierungspräsidium ist es ein Erfolg, dass sein Konzept bei allen 30 Schurwaldgemeinden und den Landkreisen Zustimmung fand. Es sei nicht einfach, alle Interessen unter einen Hut zu bringen, sagt Pressesprecher Dr. Peter Zaar. Die Beteiligten im Kreis Göppingen begrüßen es, dass die Behörde ein Gesamtkonzept erarbeitet hat und die Abstimmung gesucht hat.

Die Kreistagsfraktion der Freien Wähler meint in einer Pressemitteilung: "Endlich scheinen die Bemühungen der Freien Wähler zum Erfolg zu führen." Seit Jahren hätten sie darauf gedrängt, "dass die zuständigen Behörden, in erster Linie das Regierungspräsidium, mit geeigneten Anordnungen tätig werden". Verkehrslenkende und -beschränkende Maßnahmen könnten praktikable Mittel sein, um der zunehmenden Belastung, bedingt durch den Mautausweichverkehr und den Stuttgarter Luftreinhalteplan, Herr zu werden.

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