Weichen für neues Kreis-Logo gestellt

Der Landkreis Göppingen entwickelt ein visuelles Erscheinungsbild. Der Verwaltungsausschuss des Kreistags hat sich für den Entwurf der Göppinger Agentur Danker-Moretti ausgesprochen.

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Die Kreisräte taten sich mit der Auswahl des neuen Logos schwer. Auch im zweiten Anlauf berieten sie länger als geplant hinter verschlossenen Türen über das neue Erscheinungsbild und über die Auswahl der Agentur. Dann der Durchbruch: Die Göppinger Agentur Danker-Moretti bekam den Zuschlag. Bestandteil des neuen Erscheinungsbildes soll "ein vor Kraft strotzender Stauferlöwe sein", so Landrat Edgar Wolff. 15 000 Euro lässt sich der Kreis das neue Logo und den Entwurf für eine Imagebroschüre kosten. Die Agentur wird die Gestaltungsidee nun gemeinsam mit einer Jury verfeinern und dann der Öffentlichkeit vorstellen. "Mit Danker-Moretti haben wir einen hoch motivierten Kreativpartner gewonnen, der über eine große Design- und Marketingkompetenz verfügt, der die Stärken des Landkreises genau kennt und sich mit ihnen identifiziert," so Landrat Edgar Wolff.

Der bisherige visuelle Auftritt des Landkreises Göppingen ist uneinheitlich und nicht mehr zeitgemäß. Daher hatte der Landkreis Göppingen im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung einen Kreativpartner gesucht, um ein neues Erscheinungsbild sowie eine Imagebroschüre zu entwickeln. Vier Agenturen waren in die engere Auswahl gekommen und hatten die Gelegenheit, ihre Ideen vor dem Verwaltungsausschuss zu präsentieren. Die Vorauswahl der Angebote erfolgte im Rahmen einer Jurysitzung, an der Vertreter der Fraktionen sowie des Landratsamts teilnahmen.

Die Umsetzung eines neuen Corporate Designs resultiert aus dem Kreisentwicklungsprozess. Darin wurde beschlossen, den Bekanntheitsgrad des Landkreises Göppingen zu steigern und ein positives Image zu prägen. Als konkrete Maßnahmen hatte die Arbeitsgruppe empfohlen, eine Kommunikationsstelle einzurichten und diese außerhalb der Kreisverwaltung in einer GmbH zu etablieren. Inzwischen wurde die Stelle geschaffen, jedoch im neuen Büro für Kreisentwicklung und Kommunikation innerhalb der Kreisverwaltung eingerichtet. Seit 1. November hat Silke Ruoff ihre Arbeit als Standortkommunikatorin aufgenommen. Die Arbeitsgruppe hatte auch die Entwicklung eines zielgruppenspezifischen Kommunikations- und Marketingkonzepts empfohlen.

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