Von mild bis ziemlich frostig

Über weite Strecken sehr mild, dann frostig geendet: Der Januar war bei der Wetterwarte Stötten eher schmuddelig - vor allem aber im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt um zwei Grad zu warm.

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"Der Januar machte seinem Status als Hochwintermonat keine Ehre", stellt Markus Michl von der Stöttener Wetterwarte fest. Eine winterliche Periode mit strengem Frost habe erst gegen Ende des Monats begonnen. Doch damit konnte die Durchschnittstemperatur nicht mehr deutlich nach unten gedrückt werden. Letztlich errechneten sich ein Mittelwert von minus 0,1 Grad. Das sind zwei Grad mehr, als es ein Stöttener Durchschnittsjanuar erwarten ließe.

Bereits am ersten Tag des Jahres war die Höchsttemperatur von 8,8 Grad registriert worden - und am Letzten des Monats der tiefste Wert mit minus 9,6 Grad. Direkt am Erdboden wars mit minus 13,3 Grad am 25. Januar am kältesten. An 26 Tagen herrschte Bodenfrost, an 22 lag das Minimum unter Null. An neun Tagen wurde überhaupt kein Plus-Wert erreicht.

Die Sonne brachte es mit 51,9 Stunden nur auf 87 Prozent des langjährigen Mittels. am längsten war sie am 25. Januar mit acht Stunden zu sehen. 14 Tage blieben ohne jeden Sonnenschein. Zwei Tage galten als heiter, 21 als trüb, wovon an 20 Nebel herrschte.

Dass der Januar anfangs über viele Tage hinweg relativ mild war, resultierte aus der lange vorherrschenden Westwetterlage. Diese führte zwar zu relativ viel Niederschlag (pro Quadratmeter 136,3 Liter, was 74 Prozent überm Durchschnitt sind), aber angesichts der warmen Temperaturen nur zu wenig Schnee. Rein rechnerisch summierte sich der liegen gebliebene Schnee auf 50 Zentimeter - aber dies ist die Summe mehrerer aufeinanderfolgender dünner Schneedecken. Nur in der Nacht zum 21. Januar, als ein kräftiger Schneesturm niederging, blieben kurzzeitig 20 Zentimeter liegen. Doch schon innerhalb eines Tages waren nur noch Reste davon vorhanden.

Trotzdem lag an 19 Tagen eine Schneedecke.

Am meisten Niederschlag war bereits am 19. gefallen - mit 24,4 Litern pro Quadratmeter. Nur fünf Tage waren ganz trocken.

"Entsprechend der großen Tiefdrucktätigkeit war der Eindruck trüb", sagt Michl. Als außergewöhnlich bezeichnet er die vier Gewitter.

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