Viel Bewegung in der Göppinger Gastronomie

Die Gastronomie in Göppingen ist in Bewegung: Das eine oder andere Lokal hat einen neuen Pächter gefunden und neu eröffnet, andere Gaststätten stehen jedoch immer noch leer.

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Eine Filiale von "Onkel Otto" hat seit ungefähr einer Woche ihren Sitz auch an der Göppinger Freihofstraße. Angeboten wird deutsche Küche, geworben wird vor allem mit großen Schnitzeln. In dem Gebäude war lange Zeit die Traditionsgaststätte "Harmonie" untergebracht. Die beiden Besitzer von "Onkel Otto" in Göppingen, Nicolai Briem und Gregor Hustoles, finden den Standort optimal, sowohl vom Einzugsgebiet als auch von der Lage. Die Entscheidung ist sehr kurzfristig gefällt worden. "Erst vier Wochen vor der Eröffnung wurde es entschieden", sagt Briem.

Im Sommer wird das Gastronomie-Unternehmen "Tresor" das Restaurant der Göppinger Stadthalle übernehmen und dann wieder für regelmäßige Öffnungszeiten in dem Lokal sorgen.

Umgebaut wird derzeit das Traditions-Restaurant und Waldcafé "Wannenhof", bevor mit dem neuen Pächter Georgios Konstantaras die Pforten des beliebten Ausfluglokals wieder geöffnet werden. "An Pfingsten werden wir schon geöffnet haben", sagt Konstantaras, der lange Jahre Pächter der Gaststätte "Zum Hohenstaufen" war. Der Wannenhof als Traditionslokal mit seinem besonderen Ambiente im Wald habe ihn als Pachtobjekt besonders angesprochen, berichtet er. Die Eigentümerfamilie Geiger freut sich darüber, dass sich auf der Speisekarte wieder gutbürgerliche Küche finden wird. Natürlich dürfen sich die Gäste aber auch wieder auf Kaffee und Kuchen freuen.

Italienische Gerichte werden dagegen seit einigen Wochen in der Gaststätte des TV Jahn in Göppingen von der Pächterin Maria Sara serviert. Das Lokal an der Hohenstaufenstraße, das zuvor einen griechischen Pächter hatte, trägt nun den Namen "Don Camillo". Von Pizzen über Nudelgerichte bis hin zu Fleisch reicht die Speisenauswahl. Begleitet wird der Gastronomiebetrieb von Sara durch regelmäßig stattfindende Tanzveranstaltungen. Italienische Abende sind derzeit ebenfalls in Planung.

Gestern eröffnete am Kornhausplatz das neue Café von Waldeckhof und Lebenshilfe, vergangenen Samstag ging das italienische Restaurant "Toscana" an der Mittleren Karlstraße wieder an den Start.

Das ehemalige "Filmcafé" an der Bleichstraße steht dagegen immer noch leer. Trotzdem gebe es diverse Gespräche mit Interessenten, wie Dieter Gölz, Geschäftsführer der Wohnbau Göppingen, berichtet. "Wir wollen die Termine und Bauphasen des geplanten Einkaufszentrums an der Bleichstraße abwarten, bevor konkrete Verträge gemacht werden", sagt Gölz. Die Räume sollen jedenfalls weiterhin unter einem neuen Pächter als Gastro-Betrieb geführt werden. Vergangenes Jahr war das ehemalige "Filmcafé" schon in Teilen umgebaut worden. Offen scheint die Zukunft eines weiteren Göppinger Traditionslokals: Es ist unklar, wie es mit dem seit zwei Jahren geschlossenen "Kaiserhof" an der Kantstraße und auch mit dem Gebäude weitergeht.

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