Vergiftete Köder: Hundestaffeln schlagen Alarm

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Angesichts immer wieder auftretender Fälle von Hunden, die durch Giftköder sterben, rufen die Mitglieder der Rettungshundestaffeln von BRH, Rotem Kreuz und Johannitern zu mehr Wachsamkeit auf.

In den vergangenen Wochen und Monaten melden immer mehr Hundehalter vergiftete Köder entlang der Spazierwege. Das dürfe nicht hingenommen, sondern müsse bekämpft werden - da sind sich die drei Rettungshundestaffeln im Landkreis Göppingen einig.

Erst im Januar war ein Hund in Geislingen durch einen vergifteten Köder gestorben. Obwohl der Hund an der Leine geführt wurde, fraß er den vergifteten Köder und starb. Auch in Göppingen gab es ähnliche Fälle im November und Dezember des vergangenen Jahres.

Besonders gefährlich sei es, wenn die Halter den Zustand ihres vergifteten Tieres mit einer harmlosen Magen-Darm-Infektion verwechseln. Bei Vergiftungen kann man unter Umständen noch etwas mit einer Dialyse oder mit Gerinnungsfaktoren retten, so die Mitteilung der Hundestaffeln. "Ab zum Tierarzt und zur Polizei", rät Michael Tomaszewski, der Leiter der Göppinger Rettungshundestaffel der Johanniter-Unfall-Hilfe. Er erklärt: "Die einzige Möglichkeit präventiv vorzugehen wäre, den Hund so zu erziehen, dass er grundsätzlich nichts vom Boden aufnimmt, doch das ist sehr schwierig."

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