Verdächtiger schweigt zu Mordanschlag im Göppinger Rubensweg

Der 53-Jährige, der in Göppingen seine frühere Freundin getötet haben soll, schweigt. Ihm wird Mord aus Grausamkeit und Heimtücke vorgeworfen.

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Am Samstagabend soll er seine 46 Jahre alte Ex-Partnerin bei einem Brandanschlag getötet haben.

Der Mann war am Montagnachmittag nach Hinweisen von zwei Zeuginnen gefasst worden. Nach seiner Festnahme wurde der Mann, der anscheinend das Göppinger Stadtgebiet auf seiner Flucht nie verlassen hatte, von Kriminaltechnikern auf weitere Spuren untersucht. Der 53-Jährige hat Brandverletzungen, die Ermittler gehen davon aus, dass er sich diese bei dem tödlichen Anschlag zugezogen hat.

Der Verdächtige hatte bei der Vernehmung durch die Polizei keine Angaben zur Tat gemacht. Gestern wurde der 53-Jährige der Haftrichterin beim Amtsgericht Ulm vorgeführt. Auch dort hat er nach Angaben der Ermittler geschwiegen. Aufgrund des dringenden Tatverdachts entschied das Gericht, den Mann zu inhaftieren. Wegen seiner Verletzungen wurde der Verdächtige in das Justizvollzugskrankenhaus Hohenasperg gebracht.

Der 53-Jährige hatte vor dem tödlichen Anschlag seine Ex-Partnerin mehrmals bedroht. Er durfte sich ihr nicht mehr nähern. Aufgrund eines Vorfalls am 12. Januar hatte ein Richter angewiesen, ihn in die Psychiatrie zu bringen. Nach einer Nacht war er entlassen worden.

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Themenschwerpunkt

Mord im Rubensweg

Neben einem brennenden Peugeot im Göppinger Rubensweg fand die Polizei am 1. Februar 2014 die Leiche einer 46-jährigen Anwohnerin. Ihr 53-jähriger Ex-Partner soll sie angezündet und getötet haben.

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