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Leserforum Schreiben Sie uns Ihre Meinung zum Thema: Sollen Mountainbiker auf schmalen Wanderwegen fahren dürfen? Ihre E-Mails an: redaktion@nwz.de

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Kommentare

07.02.2014 10:43 Uhr

Abschaffung der 2-Meter-Regel für Mountainbiker

Schade, dass das Leserbriefforum kein geeignete Plattform für eine sachliche Form der Auseinandersetzung ist.
Gerade die Gegner reagieren mit sehr viel Polemik und Häme, was der Sache keinen Dienst erweist.
Meist wird nur pauschal Stimmung gegen Biker gemacht. Man würde am liebsten das Phänomen Mountainbike per Gesetz verbieten.
Wenn sich Nicht-Biker anmaßen zu wissen, welche kritischen Stellen, Steigungen oder Gefällstrecken usw. nicht befahrbar seien, ist das schlicht eine Frechheit.
Ein Gegner kennt sogar Statistiken über „zahlreiche“ Unfälle von und mit Mountainbikern, insbesondere auf schmalen Wegen - wo hat er die bloß gelesen?
Dass sich Fußgänger bisweilen erschrecken, wenn sich ein Geräusch von hinten nähert, kenne ich aus eigenen Zufuß-Erfahrungen. Das steht aber in keinem Zusammenhang mit dem „Befahren von schmalen Wegen“.
Und was hat das Verhalten eines Idioten, der sein Bike im Kneipp-Becken waschen möchte, mit dem Anliegen der Petition zu tun?
Ich hoffe, dass die Leser solcher Zuschriften sehr wohl erkennen, was Sinn macht und was nicht.
Zu den Umweltschäden durch Biker: es gibt leider durchaus Stellen, an denen rücksichtslose Biker gewisse Schäden verursachen. Aber nicht jede Reifenspur ist eine Umweltzerstörung. Wenn Holzerntemaschinen metertiefe Spuren im weichen Boden hinterlassen, regt sich niemand auf. Ein Hangrutsch unterhalb des Tegelberges ist garantiert keine Folge der Befahrung durch Biker. Zugeschüttete und auf 6 Meter verbreiterte ehemalige Wanderwege am Himmelsfels haben nichts mit Bikern zu tun. Gerade am Himmelsfels werden die schmalen Wege seit Jahren nicht mehr von Totholz befreit und sind auch für Wanderer nicht mehr geeignet.
Und Rücksichtslose Fallensteller, die bewusst Sturzgefahren durch quergelegte Äste erzeugen, sollten auch nicht unerwähnt bleiben. Wo sind die Wanderer, die sich ebenfalls darüber aufregen?

Fakt bleibt: Die Petition möchte erreichen, dass die gelebte Praxis zig-tausender Biker aus einem diffus formulierten Verbot in eine geordnete nachvollziehbare Legalität überführt wird.
Das würde auch erst die Möglichkeit eröffnen, Biker z.B. an der Instandhaltung von Wegen beteiligen zu können.
Falls unser Ansinnen scheitern sollte, wird es beim heutigen Stand bleiben: dann fahren wir weiterhin illegal.
O.Schmitt, Süßen

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