UMFRAGE: Ein Leben ohne Münzen und Scheine?

Die Göppinger Passanten können sich ein Leben ohne Bargeld nicht vorstellen: Vor allem Kleinbeträge werden gerne mit Münzen und Scheinen bezahlt. Das Gefühl, etwas in der Hand zu haben, ist vielen wichtig.

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  • Franziska Hengmith: "Ich habe meine Karte immer dabei." 1/4
    Franziska Hengmith: "Ich habe meine Karte immer dabei." Foto: 
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    Ari Gavakis: "Mit Bargeld hat man halt etwas in der Hand." Foto: 
  • Corinna Zöller: "Ich muss einfach nicht mit so viel Geld herumlaufen." 3/4
    Corinna Zöller: "Ich muss einfach nicht mit so viel Geld herumlaufen." Foto: 
  • Birgit Hedrich: "Für eine Kugel Eis die Karte zücken zu müssen, ist doch lächerlich." 4/4
    Birgit Hedrich: "Für eine Kugel Eis die Karte zücken zu müssen, ist doch lächerlich." Foto: 
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Die Auszubildende Franziska Hengmith aus Göppingen bezahlt ihre Einkäufe gerne in bar: "Ich habe meine Karte zwar immer dabei, aber mir ist es lieber, mit Bargeld zu bezahlen. Da habe ich einfach eine bessere Kontrolle über mein Geld und gebe es weniger schnell aus". Ein Leben ohne Münzen und Scheine kann sich die 19-Jährige daher auch nicht vorstellen. Falls der Geldbeutel aber dann doch mal ein paar Euro zu wenig hergibt, ist die Karte für sie eine gute Alternative.

Der Facharbeiter Ari Gavakis zahlt je nach Betrag mit Karte oder einfach bar. Jedoch komplett alles mit der Karte bezahlen will der Facharbeiter auf keinen Fall. "Mit jedem Einkauf im Supermarkt, Drogeriemarkt oder Textilladen weiß die Bank dann mehr von mir und die Kontrolle von oben wächst. Hinzu kommt, dass man viel schneller den Überblick verliert", gibt der Gammelshäuser zu bedenken. Es ist ihm lieber, noch etwas Bargeld im Geldbeutel übrig zu haben. Das materielle Bezahlen ist für ihn einfach ein anderes Gefühl, als nur die Karte zu geben: "Man hat eben noch etwas in der Hand und damit geht man anders um".

Corinna Zöller hingegen liebt ihre Karte: "Ich muss einfach nicht mit so viel Geld rumlaufen und wenn ich meinen Geldbeutel verliere, kann ich meine Karte einfach sperren lassen". Ab einem Betrag von ungefähr zehn Euro macht es für die Personalkauffrau Sinn, die Karte zu ziehen. Generell kann sich die 42-Jährige auch vorstellen, ein Leben ohne Bargeld zu führen. Dass bei Kleinbeträgen die Münzen aber doch ganz geschickt sind, muss sie schon zugeben.

Für Birgit Hedrich gehört das Bargeld jedoch einfach zum Alltag dazu. "Für eine Kugel Eis die Karte zücken zu müssen, ist doch irgendwie lächerlich", meint die 49-Jährige aus Albershausen. Bei hohen Geldbeträgen verwendet sie allerdings doch ganz gern auch mal die Karte: "Ich laufe einfach nur ungern mit viel Bargeld in der Tasche rum. Da ist die Karte dann doch ganz geschickt", verrät die Angestellte im öffentlichen Dienst. Sie macht aber auch die Beobachtung, dass ältere Menschen seltener mit Karte zahlen als junge.

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