Überfall im Casino

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Am Landgericht Ulm beginnen am Donnerstag zwei Prozesse, bei denen es um Taten geht, die im vorigen Jahr im Kreis Göppingen für Aussehen gesorgt haben. Vor der 1. Großen Strafkammer müssen sich zwei Angeklagte verantworten, die am 15. Mai ein Spielcasino in Göppingen überfallen haben sollen. Ihnen wird unter anderem erpresserischer Menschenraub vorgeworfen. Als keine Gäste mehr im Casino waren, soll sich ein Angeklagter mit einer Motorradhaube maskiert und mit einem 30 Zentimeter langen Küchenmesser bewaffnet haben. Er habe eine Mitarbeiterin der Spielhalle an den Haaren gepackt und ihr das Messer an den Hals gehalten. Die Angeklagten sollen die Herausgabe von 6000 Euro gefordert haben. Eine Mitarbeiterin habe aus Angst um ihre Kollegin 5000 Euro in einen Rucksack gepackt. Das Gericht sieht drei Verhandlungstage vor. Beginn ist um 8.30 Uhr im Saal 126.

Um ein Sicherungsverfahren geht es in dem Prozess, der um 12 Uhr beginnt. Dem Angeklagten wird Raub im Zustand der Schuldunfähigkeit aufgrund einer Erkrankung vorgehalten. Er soll in einem Göppinger Parkhaus unter Drohungen Geld und ein VW Cabrio gestohlen haben. Auf seiner Flucht habe der Beschuldigte auf der B 10 bei Ebersbach den Lenker eines Mercedes derart ausgebremst, dass dieser sein Fahrzeug anhalten musste. Der Versuch, den Fahrer aus dem Auto zu zerren, ist misslungen, weil andere Personen hinzukamen. Später sei er entgegen der Fahrtrichtung durch den Tunnel Leutenbach gefahren und sei an der Anschlussstelle Winnenden-West mit einem anderen Auto zusammengestoßen.

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