Trauer um Edmund Allmendinger

Freunde und Verwandte, Bekannte und Weggefährten, Mitarbeiter und Patienten sind geschockt: Edmund Allmendinger, der etwa 30 Jahre lang als selbstständiger Physiotherapeut in Göppingen gearbeitet hat, ist tot.

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Physiotherapeut Edmund Allmendinger wurde plötzlich aus dem Leben gerissen.

Der 60-Jährige, der für seine Warmherzigkeit, sein stets offenes Ohr und seine ruhige Art bekannt war, starb am Donnerstag am plötzlichen Herztod. "Wir können das alle noch nicht fassen", sagte am Dienstag eine Mitarbeiterin von Allmendingers Therapiezentrum "Activo" an der Rosenstraße. Der Praxisbetrieb werde, so gut es geht, aufrecht erhalten, betonte die Angestellte.

Allmendingers Tochter Nathali, die seit Juli 2005 die Praxis mit ihrem Vater geführt hatte, will weitermachen - getreu seinem Leitspruch "mit Herz, Hand und Verstand". "Mein Vater reißt eine große Lücke, die Praxis und die Arbeit als Physiotherapeut waren sein Leben", sagte Nathali Allmendinger. Für ihren Vater war der Beruf Berufung, "Helfen ist eine schöne Sache", hatte der Physiotherapeut und Osteopath immer gesagt. In der Saison 2005/06 hatte sich der Handball-Fan, den alle nur "Chip" nannten, als verantwortlicher Physiotherapeut um die Muskeln der Frisch-Auf-Profis gekümmert.

Edmund Allmendinger hatte sich Ende der 70er-Jahre in Tübingen zur Krankengymnastik-Ausbildung angemeldet. Mitte der 80er-Jahre machte er sich in Göppingen an der Lange Straße selbstständig und eröffnete schließlich nach vielen Zusatzausbildungen 2005 zusammen mit seiner Tochter das "Activo".

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