Tragbare Kabinenfrisur

Rund 200 Teilnehmer wetteiferten vor 25 Jahren um den Staufenpokal und die goldene Plakette der Stadt Göppingen. Modische und klassische Frisuren mussten in einem bestimmten Zeitrahmen gezaubert werden.

|
Schnelles und genaues Arbeiten war vor 25 Jahren gefordert: In einer festgelegten Zeit musste eine modische Frisur entstehen. Foto: Archiv

Fetzige Musik klang aus den Lautsprechern, Scheinwerfer waren auf den in der Mitte der Stadthalle aufgebauten Steg gerichtet: Aber nicht Mannequins und Dressmen führten dort vor, was der Sommer an modischen Neuigkeiten zu bieten hat, sondern Friseurinnen und Friseure zeigten ihre Kunst am Schopf.

Zum 13. Mal veranstaltete die Friseurinnung Göppingen zusammen mit der Stuttgarter "Arbeitsgemeinschaft moderner Coiffeure professionel" den Wettbewerb, der mittlerweile im zweijährigen Turnus stattfand. In zwölf Einzelwettbewerben hatten Friseure und Friseurlehrlinge verschiedene Aufgaben zu erfüllen, wie die NWZ berichtete. Beispielsweise waren eine tragbare Kabinenfrisur im internationalen Modetrend zu erstellen oder spezielle Damen- und Herrenschnitte. Bei den Wettbewerben der Sonderklasse gehe es um das perfekte Frisieren. "Das ist Zuckerbäckerarbeit, da muss jede Strähne sitzen", erklärte Peter Peltier, Zuständiger für die Öffentlichkeitsarbeit der Friseurinnung Göppingen. Kurzhaarfrisuren dominierten, langes Nackenhaar sei inzwischen passé.

Der Höhepunkt des Wettbewerbs war das Fertigen einer Galafrisur unter Verwendung eines Haarteils. Vorrangig der Jugendförderung diene der Wettbewerb und so freue man sich über das besonders große Interesse von jungen Leuten an diesem Wettbewerb. "Viele, die Europa- oder Weltmeister geworden sind, haben zuerst einmal den Stauferpokal gewonnen", erklärte Peltier die Wichtigkeit der Auszeichnung.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Architekt spricht von Affront

Der Planer der neuen Klinik am Eichert, Manfred Ehrle, kann sich nicht vorstellen, dass die Pläne zum Erhalt des Altbaus ernst gemeint sind. weiter lesen