TIPP DER WOCHE

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Verschiedene STOCKWERKE im Wäscherschloss

Unter dem Titel STOCKWERKE wird im Wäscherschloss eine neue Ausstellung eröffnet, in der die Schorndorfer Künstler Johanna Mangold, Jan-Hendrik Pelz und Sarah Wenzel ihre Arbeiten präsentieren. Zur Vernissage spielen Marcel Landsfried und Klaus Hähnel am Donnerstag, 24. Juli um 20 Uhr. Alle Kunst- und Musikfreunde sind herzlich eingeladen. Die Ausstellung läuft vom 24.Juli bis zum 31. August.

Im Mittelpunkt der Arbeiten von Johanna Mangold (geboren 1984 in Kempten, Allgäu) steht die Figur, die mit verschiedenen malerischen und graphischen Mitteln entfremdet und verwandelt wird, so dass oft nur ein Fragment ihres Körpers übrig bleibt, das als Hohlform im luftleeren Raum schwebt. In einem experimentellen und intuitiven Prozess entstehen Werke, die von der Entlarvung und Demaskierung des Egos handeln, vom Unbewussten und von Träumen.

Jan-Hendrik Pelz (*1984) präsentiert eine Auswahl aus der Serie "Landescape", eine zeitgenössische und aktuelle Auseinandersetzung mit der Landschaft in der Malerei.

Pelz arbeitet daran, die gegenwärtige, durch digitale Einflüsse veränderte Begrifflichkeit des Bildes, seine neue Farbigkeit sowie ein neu gestaltetes Bildvokabular in die Ölmalerei zu übertragen.

Die Landschaft erweist sich für den Künstler als Bühne, auf der er seine malerischen Experimente ausführt, indem er Farben und Formen verändert, verfremdet, hinzufügt oder wegnimmt und damit der Landschaft eine neue Bedeutungsebene eröffnet. Technisch arbeitet der Künstler im Bereich der Lasurmalerei, wobei verschiedene farbige Schichten von verdünnter Ölfarbe übereinander gelegt werden, wodurch zum Teil sehr realistisch wirkende Darstellungen und Effekte zustande kommen.

Sarah Wenzel (*1988) setzt sich in ihrer Arbeit mit Stofflichkeiten und Strukturen aus der alltäglichen Erfahrungswelt bis hin zu Grenzbereichen der Natur auseinander und lotet diese spielerisch in der Malerei aus. Die Motive werden dabei teilweise entfremdet und durch formale Gegenüberstellung immer neuen Deutungsmöglichkeiten ausgesetzt.

Der Titel STOCKWERKE ergab sich, da die Künstler ein am Schornbach gelegenes Haus in Schorndorf bewohnen und jedes Stockwerk somit eine künstlerische Position und ein unterschiedliches künstlerisches Werk beheimatet.

So verschieden die Arbeiten auf den ersten Blick sind, so viele Gemeinsamkeiten finden sich doch nach eingehenderer Betrachtung. Im Umgang mit Farben und Formen finden sich immer wieder Verbindungspunkte, die die Ausstellung zusammenhalten und sie als eine spannende und gelungene Auswahl an zeitgenössischer Malerei bestätigen.

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