Tierkrankheit grassiert

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Eine neue Viruskrankheit bedroht Rinder, Schafe und Ziegen. Nach dem ersten Nachweis des sogenannten Schmallenberg-Virus in Baden-Württemberg auf einem Hof im Landkreis Esslingen wies das Veterinäramt gestern darauf hin, dass die Gefahr bestehe, dass sich die Krankheit auch in den Landkreis Göppingen ausbreite. Es bestehe jedoch keine Gefahr für den Menschen durch die Tierkrankheit. Darauf weist die Behörde ausdrücklich hin.

Seit dem Sommer 2011 grassiert die neue Tierkrankheit, verursacht durch das sogenannte Schmallenberg-Virus, in den Niederlanden, Belgien und Deutschland. In der vergangenen Woche ist bei einem totgeborenen Ziegenlamm im Landkreis Esslingen, und damit erstmals in Baden-Württemberg, die Erkrankung nachgewiesen worden. "Es besteht die Gefahr, dass sich das Virus, das wie die Blauzungenkrankheit durch Mücken übertragen wird, auch im Kreis Göppingen ausgebreitet hat und sich mit Beginn der Weidesaison weiter ausbreiten wird", so das Göppinger Veterinäramt.

An dem Virus können Rinder, Schafe und Ziegen erkranken. Während bei Rindern nur schwache Symptome auftreten, spielt die Infektion von Lämmern und Kälbern im frühen Trächtigkeitsstadium mit schweren Schädigungen des ungeborenen Nachwuchses eine besondere Rolle. Das Veterinäramt Göppingen ruft alle Rinder-, Schaf- und Ziegenhaltern zu erhöhter Achtsamkeit auf und empfiehlt totgeborene Tiere, missgebildete Lämmer und Kälber zur Abklärungsuntersuchung beim Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt in Fellbach abzugeben.

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