Telefone in Bad Boll und Zell seit Samstag tot

Bad Boll/Zell u.A. Seit Samstag sind vermutlich 200 bis 300 Telefonanschlüsse im Raum Bad Boll, Zell und Aichelberg tot. Die Reparatur der beschädigten Hauptleitung kann noch bis Freitag dauern.

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Für die Telekom-Störungsstelle ist es ein „worst case“: Ein dickes Hauptkabel, an dem üblicherweise 2000 Anschlüsse hängen, ist durch einen Wassereintritt lahmgelegt worden. Glück im Unglück: Es sei nur ein Teil der Anschlüsse ausgefallen, sagt der Sprecher der Störungsstelle. Nach Einschätzung des Reparaturtrupps seien es etwa 200 bis 300, verteilt auf die Gemeinden Bad Boll, Zell und Aichelberg. Es handle sich um ein Hauptkabel, das von der Vermittlungsstelle in Bad Boll zu den Nachbargemeinden führe. Wo genau der Schaden sitzt, wisse er nicht.

Schon seit Samstag sei die Leitung tot, berichtet ein NWZ-Leser, der auch von anderen Betroffenen weiß. Ein weiterer Leser weiß von einem Telefonausfall „in weiten Teilen Bad Bolls“. Die Störung sei der Telekom offenbar spätestens seit Sonntag bekannt. Die Störugnsstelle rechtfertigt sich: Übers Wochenende könne man nicht eingreifen, der Reparaturtrupp sei seit Montag vor Ort und habe Zeit gebraucht, sich zum defekten Kabel vorzugraben. „Es gab Komplikationen.“ Die Behebung könne noch Tage dauern, weil ein neues Hauptkabel gebraucht werde und erst bestellt werden müsse. Das sei ein so seltener Ausfall, dass man das nicht vorrätig habe. Die Arbeiten könnten bis Donnerstag oder Freitag dauern. Der Austausch bedeutet auch, dass sämtliche Anschlüsse kurzzeitig abgehängt und neu wieder angeschlossen werden müssten. Im Rathaus Zell hat sich die Störung nicht ausgewirkt. „Bei uns ist alles normal“, heißt es. Es seien auch keine Beschwerden aufgelaufen.

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