Südoreaner entwickelt neuen Kampfkunststil

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Die Anfänge des Kampfkunststils Kyokushin reichen bis in die 50er Jahre zurück: Als Gründer gilt dabei der Südkoreaner Masutatsu Oyama, der im Jahr 1923 in einem Dorf nahe der südkoreanischen Stadt Gun San geboren wurde. Nachdem Oyama, der sich bereits als Neunjähriger mit Kampfsport beschäftigte, 1938 nach Tokio reiste, widmete er sich dort zunächst dem Boxen, Ringen und dem Judo.

Einige Zeit später entdeckte er dann die Kampfkunst Karate für sich und trainierte zunächst intensiv Shotokan-Karate und später Goju-Ryu-Karate. Angetrieben von dem Anspruch mit Training und Erfolg immer an seine Grenzen zu gehen, entwickelte er letztendlich eine ganz eigene Karatestilrichtung.

In den 50er Jahren eröffnete Oyama in Tokio sein erstes Trainingsquartier, wo er seinen Kampfkunststil lehrte, den er dann "Kyokushin" taufte, was übertragen "vollendete Wahrheit" bedeutet, welche gemäß der Lehre erst nach vielen Jahren des harten Trainings erreicht werden soll. Diese Stilrichtung gewann schnell an Popularität und verbreitete sich dabei weltweit.

Um die in vielen Ländern verstreuten Trainingsstätten organisieren zu können, gründete Oyama die "International Karate Organization Kyokushinkaikan", die allerdings nach seinem Tod im Jahr 1994 dann etwas zersplitterte, weshalb es heute international mehrere IKO-Organisationen gibt, wie zum Beispiel die IKO-1.

Dieser gehört auch der deutsche Verband "IKO Kyokushinkaikan Deutschland" (IKOK-D) an, über den wiederum einige Clubs oder Trainingseinheiten - sogenannte Dojos- organisiert sind, welche die Karatestilrichtung "Kyokushin" praktizieren.

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