Strom wird im kommenden Jahr teurer

Albwerk-Kunden müssen im kommenden Jahr mehr für Strom bezahlen. Die Kilowattstunde soll dann 2,5 Cent mehr kosten.

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Diese Nachricht wird bei den Albwerk-Kunden auf wenig Freude stoßen: Im kommenden Jahr müssen sie für Strom tiefer in die Tasche greifen als bisher - eine Kilowattstunde soll dann 2,5 Cent mehr kosten. Eine Teuerung, mit der die Verbraucher rechnen müssen. Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt bedeute das eine Kostensteigerung von zirka 7,50 Euro im Monat, teilt das Albwerk in einer Pressemitteilung mit. Aufs Jahr gerechnet sind das 90 Euro mehr. In den nächsten Tagen werde man alle Kunden per Post über die neuen Preise informieren, so das Albwerk.

Grund für die Preissteigerung sei die gestiegene Umlage, die die Stromanbieter nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) abführen müssen und die Betreibern von regenerativen Anlagen einen festgelegten Vergütungssatz pro erzeugter Kilowattstunde garantiert. Aufgrund des verstärkten Ausbaus erneuerbarer Energien steige die EEG-Umlage allein für 2013 um 47 Prozent, erklärt Hubert Rinklin, Geschäftsführer des Albwerks: "Wir gehen davon aus, dass alle Stromversorger die Mehrkosten an ihre Kunden weitergeben werden."

Als Energieversorgungsunternehmen mit genossenschaftlichem Hintergrund sei Preiswürdigkeit ein zentrales Element der Unternehmenspolitik, so Rinklin laut der Pressemitteilung. Mit Preisanpassungen werde grundsätzlich zurückhaltend umgegangen: "Unseren Kunden höhere Stromkosten in Rechnung zu stellen, ist sicherlich das letzte Mittel, zu dem wir greifen." So habe man seit zwei Jahren auf Preisanpassungen verzichten können. Durch niedrigere Kosten beim Stromeinkauf und Effizienzmaßnahmen sei man in der Lage, die für 2013 um zirka zwölf Prozent ebenfalls stark steigenden Netzentgelte auszugleichen und nicht an die Kunden weiterzugeben.

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