Straße beim Krettenhof ist wieder frei

Mehr Verkehrssicherheit, weniger Lärm: Diesen Zielen sollte der Ausbau der Ortsdurchfahrt Krettenhof dienen. Ab heute ist sie wieder befahrbar.

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Auf 360 Meter Länge wurde die Ortsdurchfahrt Krettenhof in den vergangenen Wochen ausgebaut. Am heutigen Freitag wird die rund 320 000 Euro teure Maßnahme abgeschlossen. Die Strecke kann damit für den Verkehr wieder uneingeschränkt freigegeben werden. Die von täglich rund 3650 Kraftfahrzeugen befahrene Krettenhofstraße befand sich in einem sehr schlechten Zustand, der zu einer erheblichen Lärmbelästigung führte, erläutert die Göppinger Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Hinzu kam, dass die Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 Kilometern pro Stunde nicht von allen Autofahrern eingehalten wurde. Zudem mussten Fußgänger mangels Gehweg die Straße benutzen.

Im Dezember 2012 wurde daher im Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) der Grundsatzbeschluss zum Ausbau der Straße gefasst. Nach mehreren Gesprächen mit den Anwohnern billigte der Gemeinderat im September 2013 die Feinplanung. Am 12. Dezember vergangenen Jahres vergab der AUT die Arbeiten an die Firma Georg Eichele aus Abtsgmünd, die die Baumaßnahme seit Anfang Mai umsetzte.

Die Straße wurde auf einer Länge von 360 Metern ausgebaut; damit konnte auch die Kreuzung der Krettenhofstraße mit dem Radweg Göppingen-Schwäbisch Gmünd einbezogen werden. Dort wird die ansonsten fünf Meter breite Fahrbahn auf eine Fahrspur reduziert, um die Verkehrssicherheit für die Radfahrer zu verbessern. Vor den Gebäuden Krettenhof 3 und 4 sorgen zwei begrünte "Nasen" für eine Verengung der Fahrbahn und damit für eine Geschwindigkeitsreduzierung.

Die nicht ungefährlichen Konfliktsituationen zwischen Autofahrern und Fußgängern haben ebenfalls ein Ende dank eines auf der nördlichen Seite der Krettenhofstraße zwischen B 297 und Gebäude Krettenhof 4 gebauten, 1,75 Meter breiten Gehweges. Zur Oberflächenentwässerung der Straße wurde außerdem eine 375 Meter lange Entwässerungsleitung erstellt. Im vergangenen Herbst schließlich werden zwölf hochstämmige Bäume zur Begrünung gepflanzt.

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