Stadtführer setzen Zeichen

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Die Stadtführer in Göppingen wollen nicht einfach hinnehmen, dass "ihre" Stadt am 12. Oktober erneut Schauplatz von Neonaziaufzügen und vermeintlich linker Krawallmacher sein soll. Zwar wird die regelmäßige historische Stadtführung, die immer am zweiten Samstag eines Monats stattfindet und zu der im Oktober Rudi Bauer eingeladen hätte, am 12. Oktober ausfallen. Susanne Brzuske, Margit Haas, Thilo Keierleber, Claudia Liebenau-Meyer und Maria Katharina Müller wollen indes mit Führungen zur jüdischen Geschichte der Stadt und zur Bedeutung der Juden für die Entwicklung Göppingens, aber auch zu Menschen, die sich als aufrechte Mitbürger und Demokraten zeigten, in die Innenstadt einladen. Man wolle deutlich machen, dass Menschen anderer Kultur- oder Glaubenskreise ganz selbstverständlich zu Göppingen gehörten und gehören, betonen die Stadtführer.

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