Stadt Göppingen möbelt Spielplätze auf

Die Stadt Göppingen investiert in diesem Jahr 164.000 Euro in ihre Spielplätze. Schwerpunkte sind die Mittlere Karlstraße, der Hammerpark in Faurndau sowie die Stadtbezirke Holzheim und Jebenhausen.

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Die Spielfläche in der Mittleren Karlstraße in Göppingen soll nach 20 Jahren erneuert werden. Dort soll künftig der "grüne ruhige Treffpunkt" des Quartiers liegen.  Foto: 

Von den insgesamt 69 öffentlichen Spielplätzen, die es derzeit in Göppingen gibt, sind 25 Prozent älter als 12 Jahre und gelten damit als erneuerungsbedürftig. Vor fünf Jahren lag dieser Anteil noch bei 40 Prozent. Damals hatte die Stadt aber auch nur etwa die Hälfte der 164.000 Euro jährlich zur Verfügung, um die Anlagen auf Vordermann zu bringen. Der Ausschuss für Soziales und Schulen stimmte jetzt dem Konzept zu, das das Grünordnungsamt vorlegte. Das Budget setzt sich aus 104.000 Euro für Sanierungen und 60.000 Euro für Neubauten zusammen, berichtete Referatsleiter Henry Mutke den Ausschussmitgliedern.

Nach den Plänen sollen in diesem Jahr drei Spielplätze generalüberholt werden, auf vier Spielplätzen werden Geräte ergänzt und im Neubaugebiet Kirchenäcker wird ein neuer Platz gebaut werden. Auch rund um die Blumhardt-Grundschule in Jebenhausen wird der Spielbereich neu geordnet (siehe Kasten). Im Ausschuss erntete das Konzept viel Lob - vor allem das Ansinnen der Stadt, den Spielbereich bei der Schule in Jebenhausen neu zu gestalten. Schließlich liegt diese Schule direkt an der Ortsdurchfahrt - und damit an einer der am meisten befahrenen Strecken in der Stadt. Es soll ein Streetball- und Soccerfeld angelegt werden. Im Schulhof soll es künftig auch Bewegungsangebote wie ein Trampolin, aber auch die nötigen Flächen als Treffpunkt für Kinder und Eltern geben.

In der Mittleren Karlstraße liegt der Spielbereich in einem Stadtteil, der derzeit im Programm "Kooperation im Quartier" im Fokus der Stadtplanung steht. Da kommt die Erneuerung gerade recht. Die Anlage soll als grüne Erholungsfläche mit Spielskulpturen noch mehr einen Treffpunkt-Charakter bekommen, nachdem in der Nähe im vergangenen Jahr ein kleiner Platz für Sport-Aktivitäten gebaut wurde.

Breite Unterstützung gab es außerdem für die Pläne, den Spielplatz im Hammerpark in Faurndau, oberhalb des kürzlich eröffneten stationären Hospizhauses, naturnah zu gestalten. Dort wird derzeit auch das Wasser der so genannten Silcherquelle, das derzeit unterirdisch Richtung Fils rauscht, ans Tageslicht geholt. Der Spielplatz wird an den neuen Bachlauf angepasst. Der Ausschuss für Umwelt und Technik soll das Spielplatzkonzept am 2. Mai endgültig beschließen.

Zu dieser Sanierung der Spielanlagen kommen im städtischen Haushalt für dieses Jahr noch 50.000 Euro als erste Rate für den Skaterpark am Theodor-Heuss-Platz. Der soll für eine Gesamtsumme von 350.000 Euro in den nächsten beiden Jahren zu einem "Ort der Vielfalt" umgebaut werden und laut Konzept "eine Brücke zwischen Alt und Jung und zwischen den verschiedenen Nationalitäten bauen".

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