SEG stellt Insolvenzantrag

Insolvenz auf dem ehemaligen Kleemann-Areal: Die Firma SEG Schröder Eislingen GmbH & Co. KG, seit 2009 in Faurndau beheimatet, hat einen entsprechenden Antrag beim Amtsgericht Göppingen eingereicht.

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Im Februar 2012 ist die SEG Schröder Eislingen GmbH & Co. KG von Eislingen nach Faurndau aufs ehemalige Kleemann-Areal gezogen.  Foto: 

Erst im Februar 2012 war die SEG Schröder Eislingen GmbH & Co. KG von der Salacher Straße in Eislingen als Mieter auf ehemalige Kleemann-Areal in Faurndau gezogen. Jetzt hat der Geschäftsführer des 2009 gegründeten Unternehmens, Stefan Schröder, den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. SEG gehört zur Schröder-Gruppe mit Sitz in Bielefeld. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde vom Amtsgericht der Ulmer Rechtsanwalt Michael Pluta - der unter anderem Märklin aus der Insolvenz geführt hat - bestellt.

Ein Sprecher des Büros Pluta erläuterte gestern mögliche Gründe für die wirtschaftliche Schieflage: Zum einen hätten in jüngster Zeit "führende Mitarbeiter" das Unternehmen verlassen. Das habe die ohnehin schon angespannte Situation verschärft. Denn ein erster Blick in die Geschäftsunterlagen habe Pluta gezeigt, dass offenbar "Aufträge ausgeführt wurden, die sich nicht gelohnt haben".

Derzeit arbeiten den Angaben zufolge noch zwölf Mitarbeiter bei SEG. Momentan werde auch noch ganz normal weitergearbeitet. Aber der Sprecher sagte auch: "Nach einer ersten Sichtung ist die Firma schon in einer schwierigen Situation." Demnach ist noch völlig unklar, wie es weitergeht.

Nach eigenen Angaben verarbeitet die Firma in Faurndau Stahl und stellt Maschinenverkleidungen her. SEG gibt den Stahlverbrauch mit etwa 850 Tonnen pro Jahr an. Laut einem Bericht vom Mai 2013 zählen zu den Kunden von SEG unter anderem Ex-Cello, MAG und Index. Zudem habe das Unternehmen geplant gehabt, seine Produktionsflächen in Faurndau zu erweitern.

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