Schwimmer wollen Weltrekord knacken

Im zehnten Jahr stürzen sich am 14. und 15. Oktober Wasserratten beim 24-Stunden-Schwimmen in die Fluten. Zum Geburtstag gibt es einen Weltrekordversuch.

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Die Lions suchen den Superschwimmer, der sich am 24-Stunden-Schwimmen gemeinsam mit den anderen Teilnehmern in die Fluten stürzt und den Weltrekord knackt.  Foto: 

Der Lions-Club Göppingen hat im Herbst Großes vor: Zum zehnten Geburtstag wollen die Macher des 24-Stunden-Schwimmens einen Weltrekordversuch auf die Beine stellen. Die Aktion sei bereits beim Guinness World Records Buch angemeldet und werde geprüft, berichtet Lions-Präsidentin Susanne Köhler. Ziel sei es, den aktuellen Rekord des Schweden Anders Forvass auf der 25-Meter-Bahn zu knacken, der im Oktober 1989 in 24 Stunden 101,9 Kilometer schwamm. „Wir haben das als allgemeinen Rekord angemeldet“, erklärt Köhler. Also unabhängig davon, ob ein Mann oder eine Frau den Rekord knackt. Hintergrund: Erst im Juni dieses Jahres hat Vera Niemeyer an einem Tag 96,3 Kilometer geschafft, so schnell könne man in der gleichen Kategorie keinen neuen Rekordversuch anmelden, hat die Lions-Club-Präsidentin erfahren.

Nun strecken die Organisatoren bundesweit die Fühler nach Schwimmern und Schwimmerinnen aus, die die Distanz des Schweden erreichen oder gar brechen könnten. „Bisher haben wir noch keine Zusagen“, sagt Köhler, die mit dem Deutschen Schwimmverband in engem Kontakt steht und das Göppinger Ereignis bewerben will. „Die Frau, die erst im Juni den Rekord aufgestellt hat, wollen wir auch kontaktieren. Vielleicht hat sie ja Interesse“, sagt Köhler.

Die Idee, einen solchen Rekordversuch beim nächsten 24-Stunden-Schwimmen in den Barbarossa-Thermen zu wagen, stamme von Bäderleiter Thomas Jaeger. Die Begeisterung sei groß gewesen, berichtet Susanne Köhler, auch wenn die Organisation und Anmeldung bei Guinness eine aufwändige und langwierige Geschichte sei. „Noch wissen wir nicht, ob Guinness den Rekordversuch zulässt“,   sagt die Präsidentin. Aber selbst wenn das scheitern sollte: „Einen Weltrekordversuch wird es auf jeden Fall geben.“

Das 24-Stunden-Schwimmen ist seit nunmehr zehn Jahren ein großer Erfolg. Veranstaltet wird das Spektakel vom Lions-Club Göppingen – mit Unterstützung der Energieversorgung Filstal (EVF) und des TSV Bartenbach sowie weiteren Sponsoren. Die NWZ begleitet die Aktion als Medienpartner. Jeder kann dabei sein und sich für den guten Zweck in die Fluten stürzen. Das Startgeld der Sportler wird zusammen mit Sponsorengeldern gespendet. „Nicht zuletzt geht es auch um ein Team-Event, bei dem der Spaß im Vordergrund steht, und darum, etwas für den Sport und die Stadt zu tun“, bekräftigt Susanne Köhler.

Am 14. und 15. Oktober wird es also 24 Stunden rund um die Uhr – im Wasser und am Beckenrand – zur Sache gehen. Neu ist in diesem Jahr, dass der Startschuss bereits um 16 Uhr und nicht erst um 17 Uhr fällt. „Wir haben die Veranstaltung eine Stunde vorverlegt, damit mehr Zuschauer zur Siegerehrung bleiben“, erklärt Köhler. Zum Abschluss der Veranstaltung wird am Sonntag, 15. Oktober, der Kanuverband Baden-Württemberg das Finale der Kanu-Freestyle-Meisterschaften in den Barbarossa-Thermen austragen.

Tradition Das 24-Stunden-Schwimmen wird seit zehn Jahren jährlich von den Lions Göppingen in den Barbarossa-Thermen veranstaltet. Von der Benefizaktion profitieren regelmäßig die Sozial-Projekte der NWZ-Aktion „Gute Taten“, aber auch Vereine und die Lions-Projekte.

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