Schwarzarbeit: Viele Verstöße zu Jahresbeginn

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Eine Reihe von Verstößen haben Zollbeamte der Ulmer "Kontrolleinheit Prävention" bei Kontrollen auch im Kreis Göppingen festgestellt. Das geht aus einer Pressemitteilung der für die Landkreise Göppingen, Biberach und im Alb-Donau-Kreis zuständigen Einheit hervor.

Insgesamt trafen die Beamten bei ihren Stichproben auf zehn ausländische Arbeitnehmer, die ohne die erforderliche Arbeitserlaubnis tätig waren. Fünf der illegal Beschäftigten waren im Gaststättengewerbe, drei auf Baustellen und zwei bei der Inventur eines Baumarktes eingesetzt. In Einzelfällen kamen die Ertappten mit einem Verwarnungsgeld von 35 Euro davon, in drei Fällen leiteten die Zöllner Bußgeld- oder Strafverfahren gegen die illegal Beschäftigten ein, weil diese bereits über einen längeren Zeitraum arbeiteten. Ende Dezember 2011 wurde die Genehmigungspflicht für Arbeitnehmer aus Rumänien und Bulgarien letztmalig um zwei weitere Jahre verlängert. Das bedeutet, Staatsbürger dieser Länder brauchen weiterhin eine Arbeitserlaubnis.

Die Verstöße führten auch bei den betroffenen Arbeitgebern zu weiteren Ermittlungen, die - je nach Schwere des Falls - empfindliche Bußgelder nach sich ziehen können. Die Verstöße der kontrollierten Gaststättenbetreiber können mit bis zu 1500 Euro Bußgeld geahndet werden, teilte der Zoll mit.

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