Urgesteine „Struppi“ und „Pippo“ wagen Experiment

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„Struppi“ Straubinger und „Pippo“ Dimaiuta (r.) sind ein neues Gastro-Duo.  Foto: 

Der eine ist 75, der andere 63 Jahre alt. Beide sind bekannte Göppinger Gastronomen und gelten als „Urgesteine“ der lokalen Szene. „Struppi“ Straubinger hat seine Gäste in der „Apothek’“ jahrzehntelang mit seinem legendären Rostbraten und anderen Leckereien verwöhnt, „Pippo“ Dimaiuta hatte im November 1995 die „City Bar“ in der Kirchstraße eröffnet. Das italienische Lokal, in dem sich längst nicht nur Sportbegeisterte treffen, liegt nur wenige Meter von der Apothek’ entfernt, die vor kurzem neu verpachtet wurde.

Jetzt ist aus der langjährigen Nachbarschaft der zwei bekannten Gastwirte ein neues Projekt entstanden: Der Ruheständler Struppi Straubinger kocht einmal pro Woche bei Pippo Dimaiuta. Das schwäbisch-sizilianische Experiment erfreut sich wachsender Beliebtheit. Auch Struppis Rostbraten steht in der „City Bar“ auf der Speisekarte, neben anderen schwäbischen und italienischen Gerichten. Die beiden Protagonisten wandeln sicher zwischen den Ess-Kulturen. Und beide haben ein großes Herz für die jeweilige Landesküche des Kompagnons. Pippo lebt seit 1968 in Deutschland und liebt Linsen mit Spätzle, Struppi wird bei einem Carpaccio schwach.

Als „Abenteuer“ bezeichnen beide die neue Liaison, die  – was den Part von Struppi betrifft – zugleich an eine Göppinger Tradition anknüpfen soll. Die beiden Männer sind über Umwege zur Gastronomie gekommen. Der gelernte Buchdrucker Struppi, dessen Neffe der Sterne-Koch Rolf Straubinger vom Burgrestaurant „Staufeneck“ ist, hat sich seine Küchenfertigkeiten über Jahre hinweg selbst beigebracht und dafür viele Kochbücher verschlungen. „Alles steht und fällt mit der Würze“, sagt der 75-Jährige, „und mit der Qualität des Fleisches“.

Pippo, der vor der Eröffnung der „City Bar“ in der Versicherungsbranche tätig war und inzwischen länger in Deutschland lebt, als er in Italien war, kennt  – zusammen mit seiner Frau Anna – mehr als nur einen Kniff der sizilianischen Küche. Die Früchte des Mittelmeers liebt der schwäbische Italiener ganz besonders.

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