Schwäbisch Gmünd präsentiert auf CMT die Gartenschau

In Schwäbisch Gmünd beginnt am 30. April die Landesgartenschau. Oberbürgermeister Richard Arnold hat auf der CMT in Stuttgart die Besonderheiten der 166-tägigen Veranstaltung herausgestellt.

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Auf der CMT warben Gartenschau- Geschäftsführer Karl-Eugen Ebertshäuser, Landrat Klaus Pavel, Blumenmädchen Katharina Fischer, Oberbürgermeister Richard Arnold und Gartenschau-Geschäftsführer Manfred Maile (v.l.) für Schwäbisch Gmünd.  Foto: 

Das Interesse an der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd ist auch im Landkreis Göppingen groß. Zahlreiche der bereits 30.000 Dauerkartenkäufer kommen aus dem Stauferkreis. Auf der Pressekonferenz auf der CMT in Stuttgart unterstrich Oberbürgermeister Richard Arnold, dass die Gmünder die Gartenschau als ihre Veranstaltung begreifen. "Wir machen eine Bürger-Gartenschau", so Arnold. Er sei froh, dass die Bürgerschaft seine Idee aufgegriffen habe und sich für den Veranstaltungsmarathon in vielfältiger Weise engagiere. Als Beispiel nannte das Arnold den Wallfahrtsort Salvator, der viele Jahrzehnte im Dornröschenschlaf gelegen habe, weil weder Stadt noch Kirche Geld gehabt hätten, das Areal einer gründlichen Pflege zu unterziehen.

Zur Gartenschau hätten sich 42 Bürger des Geländes angenommen und wieder in einen Top-Zustand versetzt. Als weitere Besonderheit für die bis 12. Oktober laufende Schau nannte Arnold den Wald im Taubental, der den unteren Teil des Gartenschaugeländes, der als Erdenreich bezeichnet wird, mit dem oberen Richtung Wetzgau (Himmelsgarten) verbinde und deshalb auch als Himmelsleiter bezeichnet wird. "Wir haben hier einen Baumbestand, der 200 bis 300 Jahre alt ist, in das Gartenschaugelände integriert und nicht extra für die Gartenschau einen Wald angepflanzt".

Arnold zeigte sich erfreut darüber, dass die Bahn, die zur Gartenschau ein Sonderticket anbietet, in das Gelände fahre. "Das hat es auch noch nicht gegeben, dass die Besucher, die mit dem Zug anreisen, mitten im Gartenschaugelände aussteigen können", so der OB weiter. Hervor hob Arnold die sich an den Gartenschau-Bahnhof anschließende Jugendmeile, die, von der EU gefördert, mit zahlreichen Angeboten Jugendlichen vor allem Technik näher bringen möchte. "Wir wollen bewusst weg vom Image, dass Gartenschauen in erster Linie Blumenschauen sind, die für ältere Besucher interessant sind. Wir wollen da schon mehr bieten."

Und die Gartenschau weist noch mehr Besonderheiten auf. Individuelles Bauen propagiert OB Arnold. Deshalb gebe es auf dem Gartenschau-Areal auch einen Pavillon, der in Form eines Seeigels gestaltet ist. Der Seeigel sei von seiner Struktur her das Stabilste, was es gebe. Was lag näher, als nach dem Vorbild des Seeigels ein Haus zu konstruieren? Etwas Besonderes soll auch der Strand der Rems werden. Dieser sei mit Sand aufgefüllt worden. Dort soll unter anderem auch ein "Footvolleyball-Turnier" stattfinden. "Die Sportart habe ich jetzt bei einem Besuch in Rio kennengelernt und das hat mir gefallen." Gespielt wird mit einem Ball, der mit den Füßen über ein Netz geworfen werden muss.

Die Gartenschau in Gmünd wird durch einen bunten Reigen von rund 2000 Sonderveranstaltungen begleitet. Einige haben auch einen direkten Bezug zu Göppingen. Dazu zählen das geplante Stauferlager im September, die große Unimog-Ausstellung im Oktober sowie ein Konzert der Lumberjack-Bigband am 10. August. Wichtig ist es OB Arnold auch, dass in die Bürger-Gartenschau auch die Flüchtlinge, die in Gmünd leben, mit eingebunden werden. Derzeit werden 50 Asylbewerber für ihre vielfältige ehrenamtliche Mitarbeit auf dem Gartenschau-Areal geschult. Wie diese Unterstützung aussieht, können die Besucher der CMT übrigens am Stand der Gartenschau in Halle 6 erleben. Dort sind Asylbewerber bereits als Verteiler von Prospekten im Einsatz.

Blumenmädchen als Motiv
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