Schule verspricht: "Wir bleiben bunt"

Schüler und Lehrer der Pestalozzi-Schule in Göppingen setzen sich für ein Miteinander ohne Gewalt und Rassismus ein und werden dafür belohnt.

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Die Pestalozzi-Schule erhält die Auszeichnung "Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage."  Foto: 

"Ich bin sehr stolz auf euch", lobte die erste Bürgermeisterin Gabriele Zull das Engagement der Schüler. Denn die Göppinger Pestalozzi-Schule erhielt von Leonie Füeß, Landeskoordinatorin des Projekts, die Anerkennungsurkunde für das Projekt "Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage".

Schüler und Lehrer können mit ihren Unterschriften der Beteiligung an diesem Projekt zustimmen. "Deutschlandweit seien rund 1800 Schulen bereits Teil davon. Mindestens 70 Prozent aller Schulzugehörigen müssen auf der Teilnehmerliste unterschreiben", erklärt Leonie Füeß. Die Beteiligung an der Pestalozzi-Schule kann sich durchaus sehen lassen: 92 Prozent haben sich mit ihrer Unterschrift dazu verpflichtet, Diskriminierung, Mobbing und Gewalt entgegenzuwirken. "Wir haben 92 Schüler mit 16 Nationalitäten an unserer Schule", erklärt Schulleiter Max Böhringer, "Durch die Aktion wird den Schülern das Thema Rassismus intensiv ins Bewusstsein gerufen". Angelika Bergmeister, Projektleiterin der Schule, arbeitete mit den Schülern in Gruppen, die alle den Schwerpunkt auf das Thema Rassismus gelegt hatten. Hierfür wurden auch Streitschlichter ausgebildet.

"Sagt auch künftig ,Nein' zu Rassismus, wir bleiben bunt", sagte Gabriele Zull in ihrer Rede. Peter Hofelich, Staatssekretär und Pate des Projekts, betonte dessen Notwendigkeit: "Schließlich ist es wichtig, dass es Schulen gibt, die sich der Welt annehmen und sich nicht abschotten."

Neben der Urkunde erhielt die Schule das Schild mit dem Aufdruck "Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage", welches ab jetzt den Schulhauseingang ziert.

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