Schönheitskonkurrenz der Schäferhunde

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    140 Schäferhunde aus 13 Nationen stellten sich dem Urteil der Jury. Foto: 
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    Zähne zeigen hieß die Devise. Foto: 
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Der traditionell an Fronleichnam stattfindende Schönheitswettbewerb für Schäferhunde zieht bereits in den frühen Morgenstunden jede Menge Menschen mit und ohne Hund an. Es ist noch nicht mal neun Uhr, und der Sportplatz ist schon von Zuschauern gesäumt.

Rund 140 Hunde sind angemeldet und wollen sich präsentieren. „Das ist eine sehr, sehr gute Anmeldezahl für diese Jahreszeit“, erklärt Zuchtrichter Johann Meyer. Um diese Zeit seien nämlich viele Hunde noch in der Haarung und somit nicht in Ausstellungsverfassung.

Bei der Schwabenschau dabei zu sein, ist jedoch etwas Besonderes. Hier kennt und trifft man sich, um Kontakte zu pflegen, sich auszutauschen und zu fachsimpeln. Die von der Bad Boller Ortsgruppe des Vereins Deutscher Schäferhunde ausgerichtete Veranstaltung genießt weltweit einen ausgezeichneten Ruf.

Auch in diesem Jahr sind Züchter aus 13 Nationen, darunter aus China, Japan und Pakistan angereist, um ihre Tiere von den vier Zuchtrichtern beurteilen zu lassen, die auch bei der Weltmeisterschaft im September in der Jury sitzen.

Berührungsängste unter den Nationen gibt es bei der Schwabenschau nicht. Die Politik bleibt außen vor. Es geht nur um eines: um die Schäferhunde. Bewertet werden die Hunde in vier Altersklassen und nach Geschlechtern getrennt.

Doch was ist das? „Das ist eindeutig ein Rüde und keine Hündin“, stellt der Zuchtrichter fest. Joga wurde fälschlicherweise für einen „Mädchennamen“ gehalten, doch die Sache ist schnell geklärt. Ein Blick in den Katalog zeigt: Namen wie Adidas Super Agent, Juwika Destroyer, oder Extra von Juventus geben nicht immer sofort Auskunft über das Geschlecht.

Mittlerweile sind die Nachwuchshunde alle vermessen und haben ihre Zähne gezeigt. Jetzt drehen sie ihre Runden, damit die Richter sehen können, ob sie über einen kräftigen, ausgreifenden, runden Gang verfügen. Nach der Laufrunde stellen die Hundeführer ihre Tiere in Pose. Hinterbeine werden zurecht gerückt, Felle glatt gestrichen und Schwänze in Position gebracht.

Die Richter verteilen Lob und Tadel: „Schöne Kopfproportionen und eine hervorragende Pigmentierung. Die Oberlinie könnte etwas harmonischer sein, die Kruppe etwas länger“, lautet etwa eine Bewertung.

Bereits am Mittwochabend fand unter den Augen des Richters Adolf Glaser der Flutlicht-Pokalkampf im Leistungswettbewerb der Gebrauchshunde statt. „Geprüft wurden 14 Hunde in den Disziplinen Unterordnung und Schutzdienst“, berichtet Renate Rieker, die zusammen mit ihrem Mann Hans-Peter hauptverantwortlich für die Organisation der Schwabenschau zeichnet. Sieger wurde Verena Failenschid mit dem Hund Texa.

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