Reihe mit Jarmusch-Filmen

Mehr als tausend Besucher wurden in den ersten neun Monaten im Kino Open End gezählt. Mitinitiator Thomas Roos zog jetzt ein erstes positives Fazit für das neue kommunale Kino in Göppingen.

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Die Verantwortlichen sind zufrieden: Auch wenn die seit Mai 2011 gezeigten Filme sehr unterschiedlich besucht worden sind, hat das von ehrenamtlichen Cineasten betriebene Kino Open End sein Mindestziel klar erreicht. "Alles in allem haben wir den notwendigen Durchschnitt von 20 Personen je Film deutlich überboten", erklärte Thomas Roos jetzt. Insgesamt wurden bereits mehr als tausend Besucher gezählt.

Erst am vergangenen Samstag hat der Verein die überdurchschnittlich gut besuchte Johnny-Cash-Filmnacht veranstaltet, da freuen sich die umtriebigen Cineasten bereits auf die nächsten Highlights. Für das nächste Zweimonatsprogramm für März und April verweist Roos auf eine kleine Reihe mit Filmen von Jim Jarmusch, "einem der wichtigsten Regisseure der jüngeren Generation, dem bedeutendsten der Independent-Szene". Anlass ist der glückliche Umstand, dass es erstmals wieder für einen der bedeutendsten Filme von Jim Jarmusch, nämlich "Dead Man", Vorführrechte in Deutschland gibt.

Neben "Dead Man" am 10. März sind von Jim Jarmusch die Filme "Ghost Dog" (24. März) und "Coffee and Cigarettes" (14. April) mit Roberto Benigni, Bill Murray und Tom Waits zu sehen.

Den Auftakt macht am 3. März der feinsinnige Western "Meeks Cutoff" (engl. mit Untertiteln). Aber auch Fans des deutschen Kinos kommen auf ihre Kosten: Am 17. März läuft "Das Leben ist zu lang" von Dani Levy mit Meret Becker. Zwei US-Filmklassiker sind am 31. März mit "Die Katze auf dem heißen Blechdach" und am 21. April mit "Arsen und Spitzenhäubchen", Frank Capras Meisterwerk schwarzen Humors mit Cary Grant in der Hauptrolle, zu sehen. Am 7. April läuft der dänische Streifen "Adams Äpfel", und zum Abschluss des Zweimonatsprogramms gibt es den argentinischen Streifen "Stirb nicht, ohne mir zu sagen, wohin du gehst" über die Macht der Imagination und die Geschichte des Kinos.

Für den Mai macht Thomas Roos schon einmal Lust auf ein besonderes Schmankerl: Am 13. Mai läuft im Kino Open End der Dokumentarfilm über den deutschen Sinologen und Forscher Richard Wilhelm, dessen Grabstein auf dem Alten Friedhof von Bad Boll steht.

Alle Filme beginnen um 20 Uhr im Vorführraum des VHS-Hauses in der Göppinger Mörikestraße (neben dem Alten E-Werk).

Info Thomas Roos hat acht Jahre lang das Kommunale Kino in Stuttgart gemanagt und wohnt seit zwei Jahren in Göppingen.

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