Preis für Dienst des Göppinger DRK

Der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg hat den Integrationsfachdienst Göppingen für das Jahr 2013 ausgezeichnet.

|
Roland Klinger, Verbandsdirektor des KVJS, überreichte die Auszeichnung an Sabine Baronner, Leiterin des Integrationsfachdienstes.  Foto: 

Um Menschen mit einem Handicap in den ersten Arbeitsmarkt einzugliedern, brauchen sie eine Begleitung - nicht nur während der Suche nach einem individuell auf ihre Fähigkeiten zugeschnittenen Arbeitsplatz, sondern auch danach. Der Integrationsfachdienst (IFD) des Roten Kreuzes im Kreis Göppingen leistet Hilfestellung. In den vergangenen Jahren hat er sich mit seiner Arbeit für Menschen mit Behinderungen landesweit an die Spitze gearbeitet.

"Oft haben die Menschen, die zu uns kommen, schmerzliche Erfahrungen hinter sich", weiß Sabine Baronner, die Leiterin des IFD Göppingen. Seit wenigen Jahren erst ist der IFD in der Trägerschaft des DRK-Kreisverbandes. In einer landesweiten Rangliste belegte der Dienst den ersten Platz und ist "Integrationsfachdienst des Jahres 2013". Seit 2006 verleiht der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) diese Auszeichnung. "Damit will der KVJS die Fachdienste und ihren hohen Stellenwert für die Teilhabe schwer behinderter Menschen am Arbeitsleben bekannt machen und die erfolgreiche Arbeit würdigen", betonte Senaror e.h. Professor Roland Klinger, Verbandsdirektor des KVJS, anlässlich der Preisverleihung auf Schloss Filseck in Uhingen.

Im Ranking von Baden-Württemberg hatte der IFD Göppingen in früheren Jahren noch auf den hinteren Plätzen gelegen. "Insbesondere auch die gutachterliche Kompetenz eines IFD ist ein Indikator für seine fachliche Wertschätzung bei anderen Leistungsträgern", so Klinger in seiner Laudatio. Die absolute Spitzenposition habe der IFD auch bei der Zusammenarbeit mit den Werkstätten der Lebenshilfe erreicht. Er hat es geschafft, dass dreimal so viele Menschen mit Behinderung aus einer Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt gelangen als im Landesdurchschnitt.

"Für diesen Erfolg sind gute Kontakte zu den örtlichen Arbeitgebern unabdingbar", hob Klinger hervor. Das sei in Göppingen besonders gut gelungen. Der DRK-Kreisverbandspräsident Peter Hofelich hob das gut funktionierende Netzwerk hervor, das das Team des IFD aufgebaut hat. Auch Hans-Peter Gramlich, der Sozialdezernent des Landkreises Göppingen, verwies auf die gute Vernetzung des IFD, der gute Rahmenbedingungen schaffe.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Ärger über wildes Parken in der Hauptstraße

In Göppingen wächst der Unmut über das Parkchaos in der Hauptstraße. Der Ruf nach einem härteren Durchgreifen gegen Parksünder wird lauter. weiter lesen