Polizeireform: Nein zu Trennung von Einsatz und Ausbildung

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Der Arbeitskreis Polizei des CDU-Kreisverbands protestiert gegen die Pläne der Landesregierung, im Zuge der geplanten Polizeireform die Bereiche Einsatz und Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei zu trennen. "Wir dürfen die eingespielte und hochprofessionelle Verknüpfung nicht so einfach aufgeben", betonte Rainer Staib, der Vorsitzende des Arbeitskreises, gestern in einer Pressemitteilung. Dass bisher an allen Standorten der Bereitschaftspolizei im Land sowohl Einsatzkräfte stationiert, als auch Polizeischüler ausgebildet werden, habe sich mehr als bezahlt gemacht. So könnten zum Beispiel die Einsatzkräfte Ausbildungsräumlichkeiten nutzen oder für diverse Fortbildungsmaßnahmen die am Standort unterrichtenden Polizeischullehrer hinzuziehen. Auch die Berufsanfänger würden von einer gemeinsamen Unterbringung profitieren, in dem sie von Beginn ihrer Ausbildung an Kontakte zu den ausgebildeten Einsatzkräften pflegen könnten. Der CDU-Arbeitskreis forderte die Landesregierung auf, auch die Folgen einer Reform zu beachten.

Ein weiterer Grund, Ausbildungseinrichtungen an mehr als zwei Standorten zu belassen, sei auch der Umstand, "dass sich junge Menschen einfacher für den Polizeiberuf entscheiden würden, wenn sie es näher zur Ausbildungsstätte hätten", meint Staib.

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